Sanierung des Freizeitbads

Das neue Funktionsgebäude entsteht an nahezu gleicher Stelle wie bisher und wird als eingeschossiger Bau in moderner Holzrahmenbauweise errichtet. Der Eingangsbereich wird künftig zentraler angeordnet, wodurch die Wegeführung für Besucherinnen und Besucher verbessert wird. Der Kiosk wird so gestaltet, dass er sowohl nach innen in das Bad als auch nach außen ausgerichtet betrieben werden kann.
Auch die Beckenlandschaft wird gezielt weiterentwickelt: Das Kinderbecken wird in eine zentrale Lage verlegt, mit neuen Spiel- und Wasserattraktionen ausgestattet und durch Sonnensegel ergänzt, die für zusätzlichen Schutz sorgen. Die bestehende Rutsche bleibt erhalten, wird technisch saniert und in leicht angepasster Form weiter genutzt, da ihre Tragkonstruktion weiterhin intakt ist. Der Sprungturm wird erneuert und erhält einen modernen Aufbau.
Die Gesamtwasserfläche wird im Vergleich zum Bestand leicht reduziert. Diese Anpassung basiert auf den Besucherzahlen der vergangenen zehn Jahre und trägt zugleich zu einer verbesserten Energieeffizienz bei. Dennoch bleibt die Wasserfläche im Vergleich großzügig und liegt weiterhin über den geltenden Normwerten. Im Erlebnisbecken sind zusätzliche Attraktionen geplant, die das Badeerlebnis weiter aufwerten.
Das Schwimmerbecken wird künftig mit einer komfortablen Einstiegstreppe ausgestattet. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Schwimmbahnen von sechs auf fünf. Alle Becken werden in Edelstahlbauweise ausgeführt, die optisch kaum von klassischen Fliesenbecken zu unterscheiden ist, gleichzeitig jedoch bautechnische und hygienische Vorteile bieten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Umweltverträglichkeit des neuen Freizeitbads. Geplant sind unter anderem der Einsatz von Aktivkohlefiltern, zusätzliche Messstellen zur optimierten Dosierung von Chlor sowie moderne Wärmepumpen. Photovoltaikanlagen auf dem neuen Funktionsgebäude und über den bestehenden Fahrradstellplätzen leisten zudem einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung.
Auch das Thema Barrierefreiheit wird umfassend berücksichtigt. Dies zeigt sich unter anderem in der Gestaltung des Geländeverlaufs, in den Umkleidebereichen sowie bei den Beckenzugängen. Ergänzend sorgen Kontrastflächen für eine bessere visuelle Orientierung. Im weiteren Planungsprozess werden zusätzliche Maßnahmen geprüft, um die Zugänglichkeit weiter zu verbessern.
Mit diesen Maßnahmen entsteht ein modernes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Freizeitbad, das den Bedürfnissen aller Besucherinnen und Besucher gerecht wird.
Präsentation der Genehmigungsplanung aus dem Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss am 9. Juni 2026

