Neue Amtszeit beginnt: Björn Ingendahl erneut zum Bürgermeister ernannt
14.08.2026
Mit einer besonderen Sitzung im festlich geschmückten Foyer der Rheinhalle hat der Stadtrat der Stadt Remagen am Montag, 10. August 2026, die erneute Ernennung von Bürgermeister Björn Ingendahl vollzogen. Nach seiner Wiederwahl am 22. März dieses Jahres wird der 2018 erstmals gewählte Verwaltungschef die Geschicke der Stadt weitere acht Jahre lenken. Die neue Amtszeit begann offiziell am 11. August 2026.
Die Sitzung wurde von der Ersten Beigeordneten Andrea Georgi geleitet, die auch die Ernennung vornahm. Neben den Mitgliedern des Stadtrates nahmen zahlreiche Mitglieder der Ortsbeiräte, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung sowie weitere Gäste an der Feierstunde teil. Musikalisch rundeten Frank von Häfen, Andreas Wahl und Dr. Michael Hagemann die Veranstaltung ab.
In ihrer Ansprache bezeichnete Andrea Georgi die Ernennung nicht als Neuanfang, sondern als die
Fortsetzung einer verantwortungsvollen Aufgabe im Dienst der Stadt Remagen. Die Wiederwahl mit 66,9 Prozent der Stimmen sei Ausdruck des großen Vertrauens der Bürgerinnen und Bürger und zugleich ein Auftrag für die kommenden Jahre. Sie verwies auf die großen Herausforderungen in den Bereichen Bau und Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz und Mobilität und betonte die Bedeutung eines offenen und respektvollen Dialogs. Gleichzeitig hob sie die wichtige Rolle von Vereinen, Ehrenamt und Verwaltung für die weitere Entwicklung der Stadt hervor.
Fortsetzung einer verantwortungsvollen Aufgabe im Dienst der Stadt Remagen. Die Wiederwahl mit 66,9 Prozent der Stimmen sei Ausdruck des großen Vertrauens der Bürgerinnen und Bürger und zugleich ein Auftrag für die kommenden Jahre. Sie verwies auf die großen Herausforderungen in den Bereichen Bau und Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz und Mobilität und betonte die Bedeutung eines offenen und respektvollen Dialogs. Gleichzeitig hob sie die wichtige Rolle von Vereinen, Ehrenamt und Verwaltung für die weitere Entwicklung der Stadt hervor.
Stellvertretend für die Fraktionen des Stadtrates gratulierte Rita Höppner dem Bürgermeister zur erneuten Ernennung. Sie würdigte insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung während der vergangenen acht Jahre. Sachorientiertes Handeln und das gemeinsame Ziel, die Stadt weiterzuentwickeln, hätten stets im Mittelpunkt gestanden. Die zweite Amtszeit könne nun ohne Einarbeitungsphase und ohne Brüche fortgesetzt werden. Gleichzeitig verwies sie auf zahlreiche Zukunftsprojekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.
Den Mittelpunkt des Abends bildete die Rede von Bürgermeister Björn Ingendahl. In einem sehr persönlichen Rückblick ließ er die vergangenen acht Jahre Revue passieren und erinnerte an die zahlreichen Krisen, die diese Zeit geprägt haben. Die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal und der Krieg in der Ukraine hätten die Arbeit von Politik und Verwaltung grundlegend verändert und neue Herausforderungen mit sich gebracht. Viele Aufgaben seien in dieser Form bei seinem Amtsantritt im Jahr 2018 kaum vorstellbar gewesen.
Gleichzeitig machte Ingendahl deutlich, dass die Stadt trotz aller Krisen ihre langfristigen Ziele nie aus den Augen verloren habe. Investitionen in Kindertagesstätten und Schulen, die Sanierung des Freizeitbades, die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Niedergermanischer Limes, die Stärkung der Feuerwehr sowie Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Modernisierung der Infrastruktur seien wichtige Bausteine für die Zukunft Remagens. Kommunalpolitik denke nicht in Tagen oder Monaten, sondern häufig in Jahrzehnten.
Besonders am Herzen liege ihm die Förderung des Ehrenamtes. Feuerwehr, Vereine und zahlreiche ehrenamtlich engagierte Menschen seien unverzichtbar für das gesellschaftliche Leben und machten aus einer Stadt erst eine echte Gemeinschaft. Investitionen in das Ehrenamt seien deshalb mindestens genauso wichtig wie Investitionen in Gebäude und Infrastruktur.
Auch die Bürgerbeteiligung werde weiterhin ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit bleiben. Politik dürfe nicht nur für die Menschen gemacht werden, sondern müsse die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbeziehen. Zuhören, unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigen und Entscheidungen nachvollziehbar erklären, seien wichtige Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie.
Mit Blick auf die kommenden Jahre sprach sich Ingendahl für Verlässlichkeit, Kontinuität und die konsequente Umsetzung bereits begonnener Projekte aus. Nicht möglichst viele neue Ideen stünden im Vordergrund, sondern die erfolgreiche Fertigstellung wichtiger Zukunftsprojekte. Sein Ziel sei es, Remagen in den kommenden Jahren noch widerstandsfähiger und zukunftsfester zu gestalten.
Im Anschluss an die Stadtratssitzung fand im Schulgarten der Integrierten Gesamtschule Remagen eine kleine Feierstunde statt. In angenehmer Atmosphäre bot sich den Gästen die Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen und zum persönlichen Austausch. Bei sommerlichen Temperaturen, kulinarischen Köstlichkeiten und einem stimmungsvollen Ambiente klang ein besonderer Abend in geselliger Runde aus.
