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Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Rhein

Eine Brücke bauen -
über den Rhein und aus der Geschichte in die Zukunft


Dieses besondere Projekt möchten
die Ortsgemeinde Erpel und die Verbandsgemeinde Unkel zusammen mit der
Stadt Remagen Wirklichkeit werden lassen.

Am Ort der historischen Ludendorff-Brücke ("Brücke von Remagen")
soll eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Rhein entstehen.

Bei einer solchen Brücke handelt es sich nicht um eine reine Verbindung von A nach B.
Vielmehr bietet sie gerade an diesem Ort vielfältige Chancen, künftig Menschen - Geschichte(n) - Verkehrswege und Themen auf vielfältige Weise sowohl im Alltag als auch in der Freizeit zusammen zu bringen.

Foto: Dan Hummel


 

Ziele und Chancen ...

Grafik: Masterarbeit Jan-Eric RauchSchaffung einer neuen 24/7-Verbindung

  • Direkte und klimafreundliche Verbindung für den Alltags-Nahverkehr der benachbarten Städte und Orte beidseits des Rheins (zum Beispiel für Wege zur Arbeit, zur Schule/Hochschule, zum Einkaufen oder zu medizinischen Einrichtungen)
  • Rheinübergreifende Vernetzung des bestehenden öffentlichen Nahverkehrssystems - als Lückenschluss zwischen den Brücken in Bonn und Neuwied und in Ergänzung zu den vorhandenen Personen- und Autofähren - unabhängig vom Wasserstand des Rheins
  • Verkürzung der Reisezeiten und Förderung des nachhaltigen Verkehrs durch eine neue Fuß- und Radwegverbindung
  • Gezielter Ausbau bestehender Verkehrsinfrastrukturen im Bereich des Radverkehrs z.B. durch Verknüpfung der vorhandenen touristischen Euro-Velo-Routen und der geplanten Pendler-Radrouten jeweils beidseits des Rheins
  • Wiederbelebung der fußläufigen Verbindung für den örtlichen Alltag zur Stärkung der örtlichen Infrastruktur
  • Sicherstellung kürzerer Rettungswege (zwischen den Standorten des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen oder bei Einsätzen im Katastrophenfall)


Sanierung der DenkmälerEigene Darstellung in Anlehnung an Masterarbeit Jan-Eric Rauch

  • Sanierung der als national wertvoll anerkannten Denkmäler, die teilweise seit der Eroberung der Brücke durch die amerikanische Armee im März 1945 sich selbst überlassen wurden und einen erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen
  • Instandsetzung der Brückenköpfe der ehemaligen Ludendorff-Brücke in Erpel und Remagen die als "ungleiche Zwillinge" (Industriedenkmal quasi im Ursprungszustand auf Erpeler Seite, museale Nutzung auf Remagener Seite) hervorragende Voraussetzungen dafür bieten, sich "en passant" mit der Bedeutung dieser Brücke für das Ende des Zweiten Weltkriegs auseinander zu setzen
  • Zukunftssicherung des in den Remagener Brückentürmen seit 1980 bestehenden "Friedensmuseums Brücke von Remagen"

Grafik: Masterarbeit Jan-Eric Rauch


Reduzierung von Grenzen

  • Überwindung des Rheins als räumlicher Grenze, aber auch als Grenze in der Wahrnehmung der beidseits des Flusses lebenden Menschen
  • "Region der kurzen Wege" durch Schaffung neuer funktionaler Verbindungen von Berufs-, Bildungs-, Versorgungs- und Wirtschaftsverkehren



Grafik: Masterarbeit Jan-Eric Rauch

Verstärkung der touristischen und kulturellen Zusammenarbeit

  • Kooperation bei Veranstaltungen und der Nutzung von Versorgungs-, Kultur-, Freizeit- und sozialen Einrichtungen zur Optimierung von deren Tragfähigkeit
  • Einbindung der Brücke als Teil der zeitgeschichtlichen Achse der Stiftungen "Haus der Geschichte Bonn - Bundeskanzler-Adenauer-Haus Bad Honnef - Willy-Brandt-Forum Unkel"
  • Verknüpfung der überregionalen Wanderwege Rheinsteig und Rheinburgenweg
  • rheinübergreifende Kulturkooperation unter Einbindung des ehemaligen Erpeler Eisenbahntunnels
  • kulturelle Weiterentwicklung des Bauwerkskomplexes zu einem lebendigen Symbol für Frieden und Versöhnung - anknüpfend an das "Friedensmuseum Brücke von Remagen" und die "Petersberger Gespräche"


Untersuchungen und Gutachten zur Machbarkeit 

Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

Plakat Bürger-Befragung

Um gleich ganz am Anfang der Überlegungen in Erfahrung zu bringen, wie die Bürgerinnen und Bürger und die Gewerbetreibenden beidseits des Rheins zu einem derartigen Infrastrukturprojekt stehen, wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz eine Online-Befragung durchgeführt. Bei den Betroffenen vor Ort wurde nachgefragt, wie sie zu einem solchen Brückenprojekt stehen und welche Chancen und Herausforderungen sie darin sehen. Der Rücklauf von über 3.500 Fragebögen bestätigt:

Diese Brücke liegt offenbar genau im Zeitgeist. Eine überwältigende Mehrheit, teilweise sogar bis zu 90 Prozent der Befragten, gehen davon aus, dass sich das Projekt positiv auf die Kommunen und die Region auswirkt: auf ihren Bekanntheitsgrad und die touristische Anziehungskraft, auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt, auf die Attraktivität als Wohnort – und auf den dauerhaften Erhalt der historischen Brückenköpfe. Auch eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens aufgrund wegfallender Umwegfahrten sowie eine bessere Verknüpfung des öffentlichen Verkehrs über den Rhein hinweg wird erwartet.

Vorbehalte äußern sich lediglich in Form von Hinweisen und Anforderungen an eine zukünftige Brücke und nicht als harte Kritik. So sollten die Kosten im Rahmen bleiben und die Anbindung in Bezug auf Verkehr, Parkplätze und Barrierefreiheit auch im Interesse der Anwohner gut durchdacht sein. Hinsichtlich der Gestaltung der Brücke sollte Geschichte mit Zukunft verbunden werden. Sie sollte etwas Besonderes sein, aber trotzdem eher zurückhaltend und auch nachhaltig gestaltet.

Eine Mehrheit der Befragten gab an, die Brücke auch konkret nutzen zu wollen und Autofahrten zu reduzieren, wenn die Brücke erst einmal steht. Somit kann sie einen wichtigen Beitrag zu klimafreundlicher und nachhaltiger Mobilität leisten. Und hier ist zu berücksichtigen, dass die Befragung Anfang 2020 stattfand. Aktuell tragen die Folgen des immer unmittelbarer spürbaren Klimawandels und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine für die Energie- und Rohstoffmärkte sicher noch verstärkt dazu bei, dass die Menschen sich mit einer Veränderung ihres persönlichen Mobilitätsmusters beschäftigen (müssen).
Ergebnispräsentation zum Download >>>

Fazit: Die Brücke ist vor Ort gewollt und hat sehr großen Rückhalt in der Bevölkerung.


Analysen zu den planerischen und städtebaulichen Rahmenbedingungen

Grafik: Masterarbeit Jan-Eric RauchFrühzeitig geführte Gespräche mit Vertretern zuständiger Behörden und Institutionen für die Themen Landesplanung und Raumordnung, Natur-, Arten und Umweltschutz, Denkmalschutz, Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, Verkehren auf dem Wasser, auf der Schiene sowie auf Straßen und Wegen, zeigten zwar vielfache Herausforderungen und Untersuchungserfordernisse. Es wurden jedoch grundsätzlich keine direkt erkennbaren K.-o.-Kriterien benannt.

Auch in Treffen mit Experten verschiedener Hochschulen und Universitäten aus den Fachbereichen Raumplanung/Städtebau, Tourismus und Marketing oder auch mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz wurde das Projekt als durchweg positiv, interessant, zukunftsweisend und unterstützenswert angesehen. Nicht nur von diesen Stellen, sondern auch von weiteren angesprochenen Personen, Institutionen, Behörden und Forschungseinrichtungen gibt es viele Angebote, sich unterstützend in die Projektierung einzubringen. Es kommen auch immer wieder Menschen auf die Kommunen zu, sei es als Privatpersonen oder als Vertreter von Institutionen, mit der Frage: "Wann geht es weiter und wie können wir zum Fortgang und Gelingen beitragen?"

Grafik: Masterstudienprojekt TU Kaiserslautern

Im Rahmen einer Masterarbeit und eines Masterstudienprojekts an der TU Kaiserslautern im Fachgebiet Stadtumbau + Ortserneuerung wurden raumplanerische Aspekte hinsichtlich der städtebaulichen Anbindung und Einbettung des geplanten Brückenprojekts untersucht. Dazu wurden die Bereiche rund um die beiden zukünftigen Brückenköpfe räumlich und funktional analysiert und wertvolle Hinweise auf die notwendige städtebauliche Anpassungen und Anbindungen erarbeitet. Auch die Ausgangssituation und die entsprechenden planungsrechtlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich  Eigentumsverhältnissen, Verkehrssituation, Tourismus, Hochwasser und Denkmalschutz wurden betrachtet. 

Diese Arbeit kam ebenfalls zum Ergebnis, dass die Brücke im Ergebnis neue Verbindungen schaffen, Grenzen überwinden, Stärken bündeln sowie die touristische und kulturelle Zusammenarbeit zwischen den beiden Rheinseiten verbessern würde

Sie würde auch durch die rheinübergreifende Vernetzung der regionalen und überregionalen Radwege einen wichtigen Beitrag leisten, um die Mobilität für künftige Generationen umweltfreundlicher sowie sozial und wirtschaftlich verträglicher zu gestalten. Die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger der Region würde nachhaltig und langfristig gestärkt. 

Neben allen genannten Vorteilen erfordert ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung einen komplexen Planungs-, Prüfungs- und Genehmigungsprozess. In einem Raumordnungsverfahren werden die raumbedeutsamen Auswirkungen der Maßnahmenplanung unter überörtlichen Gesichtspunkten geprüft, insbesondere die Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Raumordnung und die Abstimmung mit anderen Planungen und Maßnahmen. Daran schließt sich ein entsprechendes Planfeststellungsverfahren an, in dem beispielsweise Prüfungen der Umweltverträglichkeit, der FFH-Verträglichkeit, artenschutzrechtliche Fragestellungen, die regionale und lokale verkehrstechnische Anbindung, wasserwirtschaftliche Sachverhalte, aber auch die technische Planung selbst durchgeführt werden.

Fazit: Die Brücke erschließt vielfältige Vorteile in den Bereichen Mobilität, Tourismus und Kultur und bringt die Region voran.


Ingenieurtechnische Machbarkeitsstudie

Grafik: Ingenieurtechnische Machbarkeitsstudie BORAPA Ingenieurgesellschaft mbH

Nachdem sich die beteiligten Kommunen noch ganz alleine mit Unterstützung zweier Hochschulen/Universitäten und der zuständigen Behörden der Zustimmung der Bevölkerung versichert und die übergeordneten Rahmenbedingungen zu diesem Infrastrukturprojekt in Erfahrung gebracht hatten, war der nächste Schritt, die ingenieurtechnische Machbarkeit einer derart weit gespannten Fußgänger- und Radfahrerbrücke in Erfahrung zu bringen.


Grafik: Ingenieurtechnische Machbarkeitsstudie BORAPA Ingenieurgesellschaft mbHDie im Rahmen des rheinlandpfälzischen Förderprojektes „Starke Kommunen – Starkes Land²“ zusammen geschlossenen 11 Kommunen zwischen der Landesgrenze zu NRW und Koblenz unterstützten das Projekt, in dem sie die BORAPA Ingenieurgesellschaft mbH, die über enge Verbindungen zur Technischen Universität Kaiserslautern (Fachbereich Bauingenieurwesen) verfügt, mit dieser ingenieurtechnischen Machbarkeitsstudie beauftragten. Im Rahmen dieser Studie wurden auf Basis der vorangegangenen Untersuchungen Grundsatzlösungen für die konstruktive Durchbildung des Bauwerks und seine unmittelbare Zuwegung erarbeitet. Diverse technische und rechtliche Anforderungen wie zum Beispiel der Gefährdungsraum über dem Rhein und die Lichtraumprofile über den gekreuzten Verkehrswegen fanden dabei Berücksichtigung.

Nach einer Diskussion verschiedener Brückentypen mit Vertretern der für den weiteren Verfahrensgang und Planungsprozess wichtigen Fachbehörden wurde im Ergebnis die Grundsatzlösung einer Hängebrücke mit hinter den historischen Brückentürmen positionierten Einzelpylonen favorisiert. Die Geh- und Fahrbahn soll dabei in der Achse der historischen Brücke liegen und auf den alten Brückenwiderlagern aufliegen.

Die vorliegende Studie sollte grundsätzlich klären, ob eine solche Brücke ingenieurtechnisch machbar und mit welchen überschläglichen Baukosten für ein solches Bauwerk zu rechnen ist. Zum Zeitpunkt der Studienerstellung im September 2022 kommt das beauftragte Ingenieurbüro zu dem Schluss, dass unter den genannten Rahmenbedingungen und unterstellten Annahmen (u.a. 325 Meter Brückenlänge und 6 Meter Breite, Rampen unter Berücksichtigung vorhandener Strukturen, Treppen- und Aufzugsanlagen) für die als Vorzugsvariante ermittelte Hängebrückenkonstruktion überschlägig mit etwa 22 Mio. Euro Nettobaukosten zu rechnen ist. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass eine Vielzahl von kostenrelevanten Fragen noch nicht abschließend geklärt werden konnten, die zu gegebenem Zeitpunkt zu ermitteln sein werden. Hierzu zählen u.a. Planungs- und Verfahrenskosten, die Instandsetzung der historischen Brückenköpfe und die weitere Infrastruktur zur Anbindung des Brückenbauwerks an das örtliche und überörtliche Verkehrsnetz.

Animation: Ingenieurtechnische Machbarkeitsstudie BORAPA Ingenieurgesellschaft mbHDie ingenieurtechnische Voruntersuchung bestätigt die grundsätzliche Realisierbarkeit des Projektes an dieser Stelle in statisch-konstruktiver Hinsicht. Neben den von den Fachbehörden eingebrachten Aspekten (wie die Wasserwirtschaft, die diversen Schutzaspekte und die regionale verkehrstechnische Anbindung) sind im weiteren Projektlauf die gegebenen Rahmenbedingungen bei der Gestaltung des direkten Zugangs zur Brücke zu berücksichtigen und abzustimmen. Hier spielen insbesondere die Schaffung barrierefreier Zugänge und die Eigentumsverhältnisse im Brückenumfeld sowie die Koordination mit einem projektierten Hotelneubau auf Remagener Seite eine Rolle.
Ergebnispräsentation zum Download >>>

Fazit: Die Idee einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke ist auch ingenieurtechnisch machbar.


Die nächsten Schritte ...


Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke an solch historisch bedeutsamer Stelle ist ein Leuchtturm-Projekt mit Bedeutung weit über die Region hinaus und trägt gleichzeitig dem Zeitgeist eines geänderten Mobilitätsverhaltens Rechnung.

Mit den hier beschriebenen Vorklärungen haben die beteiligten Kommunen eine wesentliche Vorarbeit betrieben, die deutlich zeigt:

Diese Brücke ist nicht nur eine Vision - sie ist gewollt und machbar!

Damit die Brücke tatsächlich Realität wird und das Bauwerk selbst begangen werden kann, sind jedoch noch einige Schritte zu durchlaufen.

Die Initiatoren des Projektes werden sich nun nochmals verstärkt darum bemühen, teils vielleicht schon offen stehende Türen noch weiter zu öffnen, damit diese Brücke Realität werden kann.

Dafür braucht es Mitstreiter, Unterstützer, Menschen und Institutionen, die an das Projekt glauben, in die Brücke investieren und Verantwortung übernehmen können und wollen.


LASSEN SIE UNS DIESE BRÜCKE GEMEINSAM BAUEN -
über den Rhein und aus der Geschichte in die Zukunft.

  
 

Zitate und Pressestimmen

  

Zitate aus der Politik

"Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der drängenden Frage der Mobilitätswende fügt sich die Planung einer Brücke für Fußgänger und Radfahrer in eine Reihe wichtiger und zukunftsgerichteter Projekte ein. Die Brücke wäre zudem ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Tourismus – nicht nur im Kreis Ahrweiler, sondern in der gesamten Region."
Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler (12. Januar 2023)

"Mit diesem Projekt kann in vorbildlicher Weise eine für den Radverkehr wichtige Verbindungsspange zwischen den europäischen Radwegen und den geplanten Pendler-Radrouten entstehen. Gleichzeitig kann damit auch der Bestand der als national wertvoll eingestuften Brückendenkmäler gesichert und ihnen neues Leben eingehaucht werden."
Achim Hallerbach, Landrat des Kreises Neuwied (12. Januar 2023)

"Von diesem Leuchtturmprojekt werden nicht nur die Einwohner unserer drei Landkreise (Anm.d.Red.: Ahrweiler, Neuwied und Rhein-Sieg-Kreis) profitieren.
Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises (12. Januar 2023)

"Wir begrüßen den Bau einer Fußgänger- und Fahrradbrücke zwischen Erpel und Remagen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung, da leider auf einer Gesamtlänge von 60 Kilometern zwischen der Bonner Südbrücke und der Stadt Neuwied der Rhein nur bislang im Fährbetrieb überquert werden kann. Diese Brücke wird für die Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten eine Erleichterung für alltägliche Übergänge schaffen. Wichtig ist angesichts dieser Lage, dass beim Bau auch eine Fahrspur für Blaulicht-Fahrzeuge berücksichtigt wird, so dass im Notfall eine Überquerung für Polizei und Unfallrettung möglich ist."
Sandra Weeser MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen im Deutschen Bundestag, und Nicole Westig MdB (12. September 2022)

„Den Überresten der ehemaligen "Ludendorff-Brücke" zwischen Remagen und Erpel kommt zweifellos Bedeutung als Erinnerungsort an die Befreiung Deutschlands und Europas von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu.
Dr. Günter Wienands für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatsministerin Prof. Monika Grütters (5. Dezember 2019)

„Ich schätze ihr Projekt der Erhaltung der beiden Brückentürme sehr und finde auch die Idee einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke an dieser historischen Stelle reizvoll.“
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz für Staatssekretär Günter Kern (13. März 2019)

„Die nationale und internationale historische Bedeutung der sog. Ludendorff-Brücke … steht vollkommen außer Frage. … Dem Land Rheinland-Pfalz ist die Erhaltung der Ludendorff-Brücke ein besonderes Anliegen. … Entscheidend ist in erster Linie die dauerhafte Erhaltung dieses bedeutenden Denkmals.“
Minister Prof. Dr. Konrad Wolf für Ministerpräsidentin Malu Dreyer (15. Januar 2019)

„Ich begrüße Ihre Initiative, das Gedenken an die in den Weltkriegen verstorbenen Bürger zu bewahren und das örtliche Denkmal instand zu setzen.“
Präsident Wolfgang Schneiderhan für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (7. Dezember 2018)

Der Bundespräsident hat mit Interesse und Sympathie vernommen, dass Sie in Erpel gemeinsam mit der Stadt Remagen ein Projekt der Kulturkooperation entwickelt haben, die die beiden Orte nicht nur räumlich über die noch erhaltenen Brückentürme der „Brücke von Remagen“ verbinden soll, sondern auch kulturell.“
Bundespräsidialamt für den Bundespräsidenten Dr. Franz-Walter Steinmeier (20. November 2018)

„Ich habe großes Verständnis für Ihr Bemühen, den Brückenkopf aufgrund seiner besonderen Bedeutung zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. ... Neben den erhaltenen Resten der Brücke, den beiden Brückentürmen, die als Kulturdenkmale eingetragen sind, kommt der Brücke im nationalen, allerdings auch im internationalen Bewusstsein größte Bedeutung als Zeugnis für die letzten Tage des zweiten Weltkriegs zu … Gerade der Umgang mit den Zeugnissen des Zweiten Weltkriegs trägt national und international maßgeblich zur Wahrnehmung der Bundesrepublik Deutschland bei.“
Dr. Joachim Glatz, Direktor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (21. Juni 2013)


Zitate aus der Bürgerbefragung im März 2020

„Sie ist gleichermaßen eine Attraktion wie auch eine wunderbare Möglichkeit, einen neuen Alltag im Miteinander beider Kommunen/Rheinseiten entstehen zu lassen.

Wiederherstellung der traditionellen engen Verbindungen zwischen den Menschen und der örtlicher Wirtschaft auf beiden Rheinseiten

„Kultur zusammenhängend erleben.„Ein Beitrag für den Klimaschutz. Chance für rheinübergreifende Freundschaften in der Bevölkerung. Von so etwas träumen wir schon lange.

Eine reine Fußgänger- und Radfahrerbrücke stellt ein Alleinstellungmerkmal dar. Meines Wissens existiert eine solche Brücke im Verlauf des Rheins sonst nirgendwo. Sie könnte zum Zusammenwachsen der (touristischen) Region beitragen und das untere Mittelrheintal aus dem Schattendasein zum südlich angrenzenden UNESCO-Welterbe hervorholen.

Ich wäre unabhängig von den Fährzeiten und es käme für mich in Betracht, auf der anderen Rheinseite nach Arbeitsplätzen Ausschau zu halten.

Das Gefühl der Begrenztheit durch den Fluss würde entfallen. Das Kulturelle Angebot sowie Einkaufsmöglichkeiten würden sich verdoppeln.

„Statt lange in der Autoschlange der Linzer Fähre zu stehen würde ich das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad fahren.


Pressestimmen

„Diese Brücke erschließt für die gesamte Region neue Möglichkeiten in den Bereichen Mobilität und Klima, Tourismus, Wirtschaft und Kultur. Und diese Chance wollen wir nutzen.
Drei Kreise unterstützen Brückenprojekt. Rückenwind für geplante Rheinquerung zwischen Erpel und Remagen - Gemeinsam Finanzierungsmöglichkeiten abklopfen (Rhein-Zeitung, 19. Januar 2023)

„Officials in Germany have announced plans to rebuild a bridge over the Rhine that collapsed days after its capture by US soldiers in the final weeks of the second world war.“
Germany to rebuild bridge over Rhine that collapsed during WW2 (The Guardian, 19. September 2022)

Ihre Idee, die Brücke von Remagen wieder aufzubauen, ausschließlich für Radfahrer und Fußgänger, ist eine Idee, von der die gesamte Region im Höchstmaß profitieren kann. Sie wird der Region einen ungeheuer starken Impuls insbesondere im Tourismus geben.
Eine neue Brücke für Remagen. Rheinquerung könnte als Fußgänger- und Radfahrerbrücke entstehen. (General-Anzeiger, 14. September 2022)

Die Brücke biete aber sehr viele Vorteile, warben Fehr, Ingendahl, aber auch Erpels Ortsbürgermeister Günter Hirzmann für die Realisierung. Sie verbinde die Rheinseiten, sei ein wichtiges Element der Mobilitätswende und würde den Tourismus in der Region fördern.“
Eine Chance für den Brückenschlag? Fußgängerbrücke zwischen Remagen und Erpel ist technisch machbar (Rhein-Zeitung, 14. September 2022)

In Notfällen solle die neue Querung für Fußgänger und Radfahrer zwischen dem linksrheinischen Remagen und dem gegenüberliegenden Erpel auch von Blaulichtwagen befahrbar sein, aber "definitib keine Autobrücke werden"...“
Neubau der Brücke von Remagen laut Studie "machbar und realistisch" (Der Spiegel, 13. September 2022)

„Bei einer Online-Befragung von mehr als 3500 Bürgern hatten sich laut Bors 91 Prozent letztlich für die neue Hängebrücke ausgesprochen.
Studie: Neue Rheinquerung in Remagen möglich (Berliner Morgenpost, 13. September 2022)

„Kaum etwas ist für die Menschen in Erpel oder Remagen so weit weg wie die jeweils andere Rheinseite. Das soll sich ändern. Die Vision: Die weltberühmte Brücke von Remagen soll als Fußgänger- und Radfahrerbrücke sozusagen wiederbelebt werden.“
Brückenschlag über den Rhein ist machbar. Bürgermeister, Touristiker und Wirtschaftsförderer sind sich einig: Verbindung ist sinnvoll - Finanzierung muss geklärt werden (Rhein-Zeitung, 27. August 2021)

„Von 3521 Bürgern befürworten 91 Prozent die Idee, 81 Prozent gaben ihr sogar die Bestnote 1. Das sei ein starkes Votum, das zusätzliche Motivation gebe...“
Zustimmung zu kleiner Rheinquerung. Befragung zur Fußgänger- und Radfahrerbrücke ausgewertet - 3521 Bürger machten mit. (Bonner Rundschau, 22. Juni 2020)

„Die Befragten erwarten nach Mitteilung der Stadt nicht nur allgemein Vorteile, sondern geben auch vielfach an, die Brücke konkret nutzen zu wollen - zum Besuch von Freunden, Verwandten, Freizeitmöglichkeiten und Geschäften auf der anderen Rheinseite. Über 60 Prozent wollten ihre Autofahrten reduzieren, wenn die Brücke erst einmal stehe.“
Plan für Brücke stößt auf große Resonanz. Remagener und Erpeler Online-Umfrage ergibt fast nur positive Bewertungen. Es droht ein aufwendiges Planverfahren (General-Anzeiger, 13. Juni 2020)

„Das Projekt wird sich positiv für Denkmalschutz, Gastronomie und Tourismus auswirken. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) hat seine Unterstützung zugesagt. Es ist nun an der Zeit, sich der Verkehrswende ernsthaft anzunehmen.“
Bürger am Rhein wollen den Brückenschlag. Online-Befragung ergibt klares Ja für geplante Radfahrerbrücke zwischen Erpel und Remagen (Rhein-Zeitung, 9. Juni 2020)

„...als Grundstein für den späteren Frieden und die Zusammenarbeit in Europa. "Es ist eine der wichtigsten Brücken des Landes mit einer Geschichte die mahnen soll".“
Die Ludendorff-Brücke: Vergangenheit und Zukunft. Eindrucksvolle Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Eroberung durch US-Truppen (Rhein-Zeitung, 9. März 2020)

„Das militärische Ereignis von vor 75 Jahren wirkt bis heute nach. So wurde die Brücke zum Touristenmagnet. Und durch sie ist auch der Kreis Ahrweiler international bekannt geworden...“
Mahnung und Friedensappell. Gedenkfeier aus Anlass der Eroberung der Brücke von Remagen vor 75 Jahren (General-Anzeiger, 9. März 2020)

„Möglicherweise erfahren die Türme auf Remagener und Erpeler Seite neben der historischen Bedeutung in Zukunft auch wieder eine neue architektonische Relevanz: als spektakulärer Rahmen einer modernen Brücke für Fußgänger und Radfahrer.“
Die Brücke (General-Anzeiger, 2. März 2020)

„Wir haben aktuell fast keinerlei Berührungspunkte mit der anderen Rheinseite. Das wollen wir ändern.“
Brückenschlag: Vor 100 Jahren wurde die weltberühmte Brücke von Remagen in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg stürzte sie ein. Nun gibt es Pläne, sie wieder aufzubauen. (Welt am Sonntag, 15. September 2019)

„Die Brückentürme sollten mit Leben gefüllt werden, ein begehbares Stück Geschichte.“
Steg soll Brücke von Remagen ersetzen (Schweizer Tages-Anzeiger, 20. August 2019)

„Die Leute aus Erpel und Remagen könnten sich, wie in alten Zeiten, wieder zu Fuß besuchen, die Radler wären begeistert, Tourismus und regionale Wirtschaft würden profitieren, schwärmt der Bürgermeister. Und die Brückentürme sollten mit Leben gefüllt werden, ein „begehbares Stück Geschichte" werden.“
Ein Traum von einer Brücke. Eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg machte die Rheinquerung von Remagen berühmt. Nun gibt es Pläne, sie neu zu bauen. (Süddeutsche Zeitung, 9. August 2019)

„... sehr optimistisch, dass die Brückenidee tatsächlich Wirklichkeit werden könnte - als touristisches Leuchtturmprojekt für die gesamte Region, aber auch als praktisches Infrastrukturprojekt für die Menschen, die hier leben.“
Studie für Hängebrücke kommt erst später. Prüfung der Querung zwischen Remagen und Erpel erfordert mehr Bestandteile als angenommen - Behörden: Keine Bedenken (Rhein-Zeitung, 11. Juli 2019) 

Die Brücke hat uns weltweit bekannt gemacht, ist unser Alleinstellungsmerkmal.
Kommt neue (Hänge-)Brücke von Remagen? Bürgermeister geben Machbarkeitsstudie in Auftrag (Express, 23. Mai 2019)


 
 

Ansprechpartner


Stadt Remagen
Marc Bors
02642 20154
Verbandsgemeinde Unkel
Sonja Klewitz
02224 180641