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Leben und Älterwerden in Remagen

01.07.2022

Sprechstunde der Caritas

Offene Sprechstunde jeden Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr
Stadtverwaltung, Nebengebäude, 2. Etage, Abteilung Ordnung und Soziales, Bachstraße 5-7, Caritasgeschäftsstelle Ahrweiler Tel. 02641-759860
haase-m@caritas-ahrweiler.de
www.sona-remagen.caritas-ahrweiler.de


Informationen zu weiteren Aktivitäten von "Leben und Älterwerden in Remagen" im Folgenden:

Anlaufstelle in der Stadtverwaltung

Jeden Mittwoch steht Mechthild Haase, Projektleitung „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“, von 14.30 – 16.30 Uhr in der Stadtverwaltung in Remagen, Bachstraße 5 – 7, Nebengebäude, 2. Etage, Abt. Ordnung und Soziales, für Gespräche, Anregungen und Ideen zur Verfügung. Telefonisch ist sie dann unter der Nummer 02642 20161 zu erreichen.

Auch sind persönliche Gespräche zu anderen Zeiten nach Absprache immer möglich: Tel.: 02641 759860, Mobil: 0160 90363750 und haase-m@caritas-ahrweiler.de


Besuche mit Herz in Remagen

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe „Mit dem Herzen dabei“ besuchen ältere Menschen in Remagen zu Hause. Sie schenken Zeit für Gespräche, Vorlesen und gemeinsame Spaziergänge. - Interessieren Sie sich für einen Besuch oder möchten Sie ehrenamtlich aktiv werden?


Welcome to „English conversation“ - Neue Initiative in Oedingen

How about meeting some interesting people for a lovely chat. We´re kicking off an English conversation group at the new meeting place "Dorfmitte-Central Station" in the old RaiBa, Kirchplatz 1, Oedingen. For more info call 02642 9929 119.


Literaturkreis „Herbstzeitlese“ am 1. Juli

Unter dem Motto „Herbstzeitlese – Lesezeit ein Leben lang“ treffen sich lesefreudige Senioren nach jedem Mittagstisch am ersten Freitag im Monat zu einer Gesprächsrunde im ev. Gemeindehaus in Remagen, Marktstraße 25, das nächste Mal am 1. Juli ab 13.45 Uhr. Die Themen rund um Bücher und Sprache sind vielfältig und orientieren sich an den Vorlieben der Gruppe. Die Teilnehmer lesen gemeinsam, sprechen über Literatur, einige schreiben auch selber Texte

Die Leitung hat Irmgard Kremer-Bieber, ehrenamtliche Mitarbeiterin der ev. Bücherei.


Vierte Fahrradtour der Offenen Fahrradgruppe Remagen

Die Offene Fahrradgruppe im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ startet am Mittwoch, den 06. Juli zur vierten diesjährigen Fahrradtour. Gestartet wird um 11:00 Uhr unter der Leitung von Otto von Lom am Bahnhof Remagen (Zugabfahrt mit RE um 11:16 Uhr). Wegen der begrenzten Kapazität für Fahrräder in den Zügen ist eine vorherige Anmeldung unter Tel.: 22839 mit der Angabe, ob ein 9-Euro-Ticket vorhanden ist, erforderlich. Die ersten zehn Anmeldungen können berücksichtigt werden. Die Fahrradstrecke beginnt in Andernach und ist knapp 50km lang. Sie verläuft über Neuwied, den Limes nach Rheinbrohl und Linz. In der Brombeerschenke bei Leutesdorf wird eine Rast eingelegt. Die reine Fahrzeit für die mit einer größeren Steigung verlaufende Strecke beträgt ungefähr 3,5 Stunden.

„Offener Treff“ am 7. Juli im Kath. Pfarrheim

Der nächste Offene Treff findet am Donnerstag, 7. Juli 2022, ab 14:30 Uhr im Kath. Pfarrheim, Kirchstraße 30a, in Remagen statt.
Nach Kaffee und Kuchen warten Gesellschaftsspiele wie Rommé, Rommikub oder Brettspiele wie Scrabble auf die Besucher. Beim monatlichen „Offenen Treff“ – immer am ersten Donnerstag – können Bürgerinnen und Bürger Gleichgesinnte kennenlernen, bei Kaffee und Kuchen miteinander klönen, Gesellschaftsspiele spielen und auch Ideen schmieden. Einfach mal reinschnuppern. Alle sind herzlich willkommen.

Nächstes Reparaturcafé am 12. Juli

Das nächste Remagener Reparaturcafé findet am Dienstag, 12. Juli 2022 von 15:30 bis 17:00 Uhr (Annahme von Geräten) in der Kulturwerkstatt, Kirchstraße 5, statt. Repariert werden defekte Elektrogeräte wie Mixer, Föhn, Staubsauger oder Lampen bis hin zu Spielsachen wie etwa elektrischen Eisenbahnen. Die Reparaturen sind kostenlos. Spenden werden gerne entgegengenommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neue Expertinnen und Experten können gerne „schnuppern“.
Eingang bitte „hinten rum“ über den Parkplatz — dieser Zugang ist barrierefrei.
Weitere Infos unter: 0160 – 258 4325

Spaziergangsgruppe Oedingen geht am 14. Juli

Die offene Spaziergangsgruppe lädt am Donnerstag, 14. Juli zu einer weiteren gemeinsamen Runde in und um Oedingen ein. Bewegung an der frischen Luft stärkt bekanntlich die Fitness in jedem Alter. Mitmachen kann jede und jeder – auch wer nicht so gut zu Fuß und mit Gehstock oder Rollator unterwegs ist.
Treffpunkt ist um 15.00 Uhr – wie immer – in der Ortsmitte OEDINGEN, Am Kirchplatz 1. Weitere Infos: Olaf Wulf, Tel.: 02642 903073. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Geschichten meines Lebens“ - Frühstücksgespräch für Menschen ab 90 Jahren („Ü-90“) am 14. Juli in Remagen

Am Donnerstag, 14. Juli beginnt um 10.00 Uhr beginnt nach langer „Corona-Pause“ ein weiteres Frühstücksgespräch „Geschichten meines Lebens“ für Menschen ab 90 Jahren („Ü-90“) im Ev. Gemeindehaus, Marktstraße 25 in Remagen.

Die Besuchsgruppe "Mit dem Herzen dabei" wird den Vormittag gestalten. Die ehrenamtlichen Frauen und Männer freuen sich darauf, in gemütlicher Atmosphäre mit den Älteren ins Gespräch zu kommen. Aufgewachsen in den 1920er Jahren ohne Telefon, Internet und vielleicht ohne Auto war es eine andere Zeit – heute kaum vorstellbar. Wie erlebte man damals die Kindheit, Schulzeit, Lehre, Berufstätigkeit und Familie? Alle sind gespannt auf die Erlebnisse.

Kostenbeitrag für das Frühstück: 3,00 Euro. Ein Fahrdienst ist nach Absprache möglich.

Anmeldung bis Montag, 11. Juli sowie weitere Informationen: Mechthild Haase, Caritas Ahrweiler, Tel.: 02641 759860 .


„Klappcafé“ brachte Oedinger ins Gespräch

Das „Klappcafé“ – ein spontanes Café auf Klappstühlen – auf dem Kirchplatz in Oedingen war ein voller Erfolg. Neben Kaffee und vom örtlichen Backesverein selbstgebackenem Kuchen gab es viele gute Gespräche.
Bei seiner Begrüßung bedankte sich Ortsvorsteher Olaf Wulf bei Thomas Stenzel, dem Vorsitzenden des Backesvereins, für das tolle Kuchenbuffet, dem die zahlreichen Gäste ordentlich zusprachen. Auch den weiteren Mitorganisatoren Hedi und Walter Neukirchen und Hans-Willi Jungbluth dankte er für ihr Stadt RemagenEngagement. Ebenso hob er die gute Zusammenarbeit mit Mechthild Haase, Koordinatorin des Projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“, hervor.
Mechthild Haase betonte bei ihrer Begrüßung die „gelebte Zusammenarbeit“. Sie informierte über die Netzwerkarbeit und alle Aktivitäten des Projektes. In Oedingen sind nach einer Ideenwerkstatt Ende 2017 eine Spazierganggruppe und ein Spieletreff entstanden. Die Spazierganggruppe organisieren Olaf Wulf und Karin Eregger, wobei die schöne Natur in und um Oedingen von zwischen 15 und 20 Personen regelmäßig erkundet wird. „Auch wer nicht so gut zu Fuß ist und einen Rollator nutzt, ist herzlich willkommen“, so die Initiatoren.
Der monatliche, an jedem dritten Donnerstag im Katholischen Pfarrheim stattfindende Spieletreff konnte nach der Corona-Pause wieder an den Start gehen. Hier treffen sich die Spielefreudigen mit den Organisatorinnen Hedi Neukirchen und Waltraud Grabner.
Die Oedinger Wolfgang Seidler und Herbert Stolz sind im Remagener Reparaturcafé aktiv.
Weiterhin gehören in Remagen ein monatlicher Mittagstisch und Literaturkreis im Evangelischen Gemeindehaus, ein offener Treff im Katholischen Pfarrheim, eine offene Radfahrgruppe, die Besuchsgruppe „Mit dem Herzen dabei“, und ein Philosophiestammtisch dazu. Die Unterstützung bei Fragen zu Smartphone und Computer „Alt und Jung – gemeinsam gegen das Technikchaos“, ein Angebot einiger Studierenden der Hochschule, konnte nach der Pandemie noch nicht wieder beginnen, da die Studierenden nach wie vor überwiegend online arbeiten und somit nicht vor Ort in Remagen wohnen.
Auch kreative Ideen für die Zukunft kamen beim Klappcafé zur Sprache, so auch die von Olaf Wulf erwähnte „Taschengeldbörse“, wo Jugendliche älteren Menschen gegen ein kleines Taschengeld zur Hand gehen. Olaf Wulf: „Immer braucht es einen, der auch mal was organisiert und ggf. Verantwortung übernimmt. Das ist manchmal nicht so einfach, jemanden zu finden.“
„Sinnvoll wären weitere regelmäßige Offene Treffs, so dass man einfach mit anderen zusammen eine Tasse Kaffee trinken und klönen kann“, so Hedi Neukirchen, die so etwas gerne realisieren möchte. Auch ein Stammtisch oder gemeinsames Essen wurden angeregt. So ein Austausch macht eben Sinn und bringt viele Themen auf den Tisch, etwa den Wunsch nach barrierefreien Bushaltestellen. Hier konnten Olaf Wulf und Mechthild Haase informieren, dass dies ein wichtiges Anliegen der Stadtverwaltung ist und wo eben möglich, umgesetzt werden soll.

Für Fragen, Anregungen und neue Ideen stehen Olaf Wulf (02642 – 90 30 73) und Hedi Neukirchen (02642 – 36 43) gerne zur Verfügung. Projektkoordinatorin Mechthild Haase vom Caritasverband Ahrweiler ist unter der 02641 759860 erreichbar.


Offener Fahrradtreff besichtigt Poison Bikes

Mitorganisator des Offenen Fahrradtreffs im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“, Jürgen Becker, hatte eine besondere Tour über 60km mit einer Besichtigung der Fahrradmanufaktur „Poison Bikes“ in Nickenich (Webadresse https://www.poison-bikes.de) vorbereitet.

Das interessante Programm verleitete immerhin neun Mitfahrer bei ungünstiger Wetterlage mitzufahren. Und sie wurden mit einer eindrucksvollen Führung durch den Eigentümer der Firma, Herrn Thomas Wiesel, belohnt. Draußen gab es prasselnde Regenschauer, während die Fahrradgruppe durch die Ausstellungs-/Verkaufshalle und die angeschlossene Werkshalle geleitet wurde.

Stadt Remagen





Thomas Wiesel (Mitte) erläutert den interessierten Zuhörern seine Spitzenprodukte

In der Werkshalle konnten wir das Materiallager und die Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle besichtigen. Besonders beeindruckt waren wir vom fingerfertigen Einbau der Speichen in ein Laufrad sowie von den Anlagen der Vorbehandlung und Lackierung der Rahmen. Nach einer einstündigen Inaugenscheinnahme des ganzen Betriebs verließen wir Herrn Thomas Wiesel mit der Erkenntnis, dass bei Poison Bikes hochwertige Fahrräder hergestellt werden. Wir wurden dazu eingeladen, den Verkaufsraum wieder -auch unverbindlich- aufzusuchen. Zwei unserer Mitfahrer sagten das sofort zu, da sie ein passendes Fahrrad gefunden hatten.

Die Weiter- und Rückfahrt nach Remagen erfolgte dann ganz anders als die Hinfahrt, bei der wir zwischen Brohl und Namedy vom Regen total durchnässt wurden, bei weitgehend regenfreiem Wetter. In Remagen angekommen, hatte die Gruppe ein Stück Kuchen mit Kaffee verdient.

Die nächste Fahrradtour ist am Donnerstag, den 03. Juli, unter der Leitung von Otto von Lom mit dem Zug nach Hatzenport und zurück mit dem Fahrrad über Münstermaifeld, Polch und Ochtendung nach Remagen, insgesamt 62 Fahrradkilometer, vorgesehen. Wegen der Zugfahrt werden die ersten zehn Anmeldungen bei Otto von Lom (Tel.: 22839) berücksichtigt.


„Alt genug für neue Wege“

50 Zuhörinnen und Zuhörer in Remagen zeigten Interesse an „Neuen Wohnformen“

Stadt RemagenBesonders „jüngere Ältere“ um die 60 zeigen sich offen für kreative und innovative Wohnideen – entweder mit Gleichaltrigen oder Generationen übergreifend; der richtige Zeitpunkt, um an die eigene Zukunft zu denken. So fanden sich auch 50 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer zur Veranstaltung „Neue Wohnformen“ Mitte Mai im Katholischen Pfarrheim Remagen ein. Die beiden Veranstalter – Mechthild Haase, Caritas Ahrweiler, vom Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ und Pastoralreferent Christoph Hof vom Dekanat Remagen-Brohltal – gaben mit diesem Abend einen Denkanstoß. Denn was passiert, wenn die Beweglichkeit nachlässt und die eigene Etagenwohnung nur über eine Treppe zu erreichen ist?

Gisela Querbach und Hans-Dieter Villmow vom Verein „ZWEIG e.V.“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Hildegard Luttenberger, Vorsitzende des Vereins „Gemeinschaftlich wohnen Neuwied e.V.“, stellten ihre Initiativen vor, die beide gleichermaßen „Wohnen neu denken“. Beim Verein „ZWEIG e.V.“ ist schon der Name Programm, denn die fünf Buchstaben stehen für „Zusammen wohnen eigenständig in Gemeinschaft“.

Seit der Gründung im Jahr 2014 verfolgen die Bad-Neuenahrer als Vision ein gemeinschaftliches Wohnprojekt, das allen Generationen unter einem Dach ein Zuhause bietet. Doch die Suche nach einem Grundstück und einem Investor gestaltet sich schwierig. Hier gelte es, mit „Mut, Zuversicht und langem Atem dicke Bretter zu bohren“, führte Gisela Querbach aus. Um ein Projekt zu realisieren, brauche es eine hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, geeignete Objekte, also Bauland oder einen Neubau, gemeinwohlorientierte Investoren und Unterstützung aus den Kommunen. Außerdem gelte es, Bürgerinnen und Bürger auf das gesamtgesellschaftlich wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Beim Verein „Gemeinschaftlich wohnen Neuwied e.V.“, 2011 gegründet, wurde die Vision im Februar 2019 mit dem Einzug in den Zeppelinhof 2 Wirklichkeit: „In Neuwied zur Miete wohnen und leben - gemeinsam aber eigenverantwortlich - in guter Nachbarschaft ein Mehr an Miteinander“, ein Projekt, das auch Menschen mit Anspruch auf geförderten Wohnraum nicht ausschließt. Anders als in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist das Neuwieder Projekt nicht generationsübergreifend, sondern hat Menschen ab 50 im Blick.

Auch in Remagen gibt es vergleichbare Aktivitäten um die beiden Initiatorinnen, Erika Padubrien und Barbara Lemm, die ein Wohnprojekt mit eigenen, seniorengerechten Wohnungen und Gemeinschaftsräumen schaffen wollen. Die Suche nach einem bezahlbarem Wohnprojekt hat begonnen. Um die Sache auf die Beine zu stellen, braucht es ein Netzwerk von vielen klugen, kreativen und engagierten Köpfen. Barbara Lemm und Erika Padubrien suchen weitere Interessierte, die sich an den Plänen beteiligen und Ideen einbringen.

Bei diesem Treffen konnten die beiden Initiatorinnen Interesse wecken und im nächsten Schritt junge und ältere Menschen um die 60 zum Stammtisch einladen, der am Donnerstag, 30. Juni 2022, von 17:30 bis 19:00 Uhr im Katholischen Pfarrheim Remagen stattfinden wird.

Weitere Informationen bei Pastoralreferent Christoph Hof:

02642 41759

christoph.hof@bgv-trier.de

Mehr zum Thema „Neue Wohnformen“ findet sich auch im Internet:

  • Verein ZWEIG e.V.: www.zweig-ev-aw.com
  • Verein Gemeinschaftlich wohnen Neuwied e.V.: www.gewonr.de


Reparaturcafé spendet Kulturwerkstatt und Buntem Kreis Rheinland

Weitere Expertinnen und Experten vom Reparaturcafé Remagen gesucht

Stadt RemagenDa gibt ein Gerät seinen Geist auf und will einfach nicht mehr funktionieren. Der Handel rät von einer Reparatur ab, da bereits das Öffnen viel Geld kosten würde. „Fott damit!“, heißt es dann in unserer Wegwerfgesellschaft. Doch es gibt immer mehr Technikfreaks – vom pensionierten Profi bis hin zum Hobbybastler oder handwerklich begabten Idealisten – die sich diesem Wegwerftrend entgegenstellen. Denn ein zweiter Blick lohnt immer, so die einhellige Meinung beim Remagener Reparaturcafé in der Kulturwerkstatt, Kirchstraße 5. Und das gilt auch für sehr alten Geräte, die in ihrer technischen Einfachheit einen gewissen Charme ausstrahlen. Selbst wer technisch keine Ahnung hat, kann sich beim Reparaturcafé Rat und Hilfe holen. Einmal monatlich an jedem zweiten Dienstag des Monats, so auch am Dienstag, 10. Mai 2022, ab 15:30 Uhr, reparieren die Experten alles, was ihnen unter den Schraubendreher kommt, von defekten Elektrogeräten wie Mixer, Föhn, Bügeleisen, Staubsauger oder Lampen bis hin zu Spielsachen, etwa elektrische Eisenbahnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, und die Wartezeit kann mit einem Plausch und einer Tasse Kaffee verkürzt werden.

Da die Reparaturen kostenlos sind, werden Spenden gerne entgegengenommen. Mit diesem bei Reparaturen gesammelten Geld wollen die Tüftler andere soziale Projekte unterstützen. So freuten sich die Ehrenamtlichen, 333,00 Euro der Kulturwerkstatt Remagen und weitere 333,00 Euro dem Bunten Kreis Rheinland überreichen zu können.

Rolf Plewa, zuständig für die Kulturwerkstatt, bedankte sich für die finanzielle Spritze. Die Freude war ihm anzusehen, befindet sich das Reparaturcafé doch in der Kulturwerkstatt – eine Win-Win-Situation also für Kulturwerkstatt und Reparaturcafé.

Um das Angebot erfolgreich fortsetzen zu können, braucht das Reparaturwerkstatt Remagen weitere Mitstreiter, die herzlich willkommen sind. „Wir suchen dringend weitere Expertinnen und Experten. Kommen Sie einfach vorbei und lernen Sie das Projekt kennen“, lädt Helga Jakobs-Becker vom ehrenamtlichen Team ein.

Bei Thomas Caris können sich Interessierte auch jederzeit telefonisch informieren: 0160 – 258 4325.