Auf Nummer sicher - Sicherheitsberater
Sicherheitshinweis des Monats Januar
Beim
Phishing nutzen Betrüger gefälschte E-Mails oder Websites, die
vertrauenswürdige Unternehmen imitieren. Sie fordern die Empfänger auf,
sensible Daten wie Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen preiszugeben. Das
Ziel ist, den Empfänger zu einer unüberlegten Handlung zu verleiten und ihn
dazu zu bringen, sensible Informationen preiszugeben. Mit den erbeuteten Daten
können die Betrüger dann Missbrauch betreiben, wie z.B. Online-Einkäufe
tätigen, Geld überweisen, Dispokredit ausschöpfen. Vorsicht: Geben Sie daher
grundsätzlich solche sensiblen Daten nicht einfach auf Anforderung heraus.
Phishing Mails können Sie unter anderem an folgenden Merkmalen erkennen:
- Merken Sie sich: Banken, Versicherungen oder Behörden wählen für dringende Anliegen oder sensible Daten immer den postalischen Weg.
- Schon der Betreff der E-Mail bezieht sich auf eine Rechnung, Ihre persönlichen Daten oder besondere Angebote, um Ihr Vertrauen zu wecken.
- Die Anrede in der E-Mail ist unpersönlich ("Sehr geehrter Kunde", "Sehr geehrter Nutzer").
- In der E-Mail finden sich Drohungen oder Handlungsanweisungen ("Wenn Sie nicht innerhalb von drei Tagen Geld überweisen, dann...").
- Die E-Mail weist ungewöhnliche Rechtschreibfehler, verdrehte Formulierungen oder umständlich aufgelöste Umlaute (oe, ae statt ö, ä, ü) auf.
- Der Text ist in einem schlechten Deutsch oder in einer fremden Sprache verfasst.
- Sie werden in der E-Mail aufgefordert, Ihre persönlichen Daten wie TAN oder PIN einzugeben (Banken und Webshops würden so etwas nie tun).
- Die Webadresse der aufgerufenen Seite hat Rechtschreibfehler oder unübliche Ergänzungen.
- Eine verdächtige E-Mail kann auch eine scheinbare Antwort auf eine vermeintlich von Ihnen verschickte E-Mail sein. Sind Sie sich sicher, dass dies nicht der Fall sein kann, ignorieren oder löschen Sie die E-Mail.
