Es war der eigentliche Startschuss zur Etablierung Remagens als "Stadt der Künste" nach der Eröffnung des Skulpturenufers Remagen im Jahr zuvor. Im Frühjahr 2002 fanden sich auf Initiative der Malerin Gudrun Hillmann 13 Remagener Künstlerinnen und Künstler zusammen, um im Rahmen eines gemeinsamen Projektes einer seit vielen Jahren leerstehenden Fabrikanten-Villa am südlichen Ende der Remagener Rheinpromenade neues Leben einzuhauchen.
In den Fensteröffnungen dieser Villa wurden 16 großformatige Werke installiert und am 18. August 2002 öffentlich enthüllt.
Dabei folgten alle Werke dem vorgegebenen Thema "R(h)ein-sichten - Villa der Kunst" und schufen so ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Tatkräftig unterstützt wurde die Kunstaktion von der Stadt Remagen und einer Vielzahl von Sponsoren. Sei es bei der Anschaffung der Trägerplatten der Kunstwerke, bei der Finanzierung der Farben oder bei der Öffentlichkeitsarbeit - großzügige Hilfe gab es von allen Seiten.
Die Kunstwerke in den Fenstern blieben noch eine längere Zeit sichtbar, bis dann schließlich im Jahr 2004 der Abriss der "Villa der Kunst" erfolgte und einem Neubau wich.

