Remagen ist Fairtrade Stadt

FAIRTRADE-STADT REMAGEN

Die Stadt Remagen ist stolz darauf, Fairtrade-Stadt zu sein – ein Titel, der das Engagement der Stadt für fairen Handel, soziale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum unterstreicht. Doch wie kam es dazu, und was macht Remagen konkret für Fairtrade?

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Was bedeutet Fairtrade für Remagen?

Fairtrade unterstützt Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter durch stabile Mindestpreise und Prämien für Projekte vor Ort. Dies gelingt durch strenge Standards für die gesamte Lieferkette und starke Produzentengemeinschaften, die durch lokale und regionale Netzwerke gefördert werden. So entstehen in Ländern des Globalen Südens sichere Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktionsmethoden. 

Remagen unterstützt dieses Prinzip, indem öffentliche Einrichtungen, Einzelhandel, Gastronomie und Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und auf fair gehandelte Produkte zurückzugreifen.

Unser Weg zur Fairtrade-Stadt

Zu den Initiatoren der Fairtrade-Stadt Remagen gehören die Werbegemeinschaft "Remagen mag ich", der Arbeitskreis Entwicklungspolitische Bildung, der Eine-Welt-Fairein und der Weltladen Remagen-Sinzig. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wurde ein Aktionsplan entwickelt, um die Kriterien für die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt zu erfüllen. Man konnte bereits auf viel Vorhandenes aufbauen. In einigen Geschäften werden faire Produkte angeboten, auch Veranstaltungen zum Fairen Handel und Workshops an Schulen fanden in der Vergangenheit statt.

Um die Aktivitäten zu bündeln, wurde Anfang Dezember 2020 unter Moderation von Bürgermeister Björn Ingendahl die Steuerungsgruppe zur „Fairtrade-Stadt Remagen“ gegründet. Als Sprecherinnen wurden Walburga Greiner und Karin Keelan gewählt. Die Steuerungsgruppe mit Vertretern aus der Zivilgesellschaft, den Kirchen, aus Politik und Wirtschaft koordiniert alle Aktivitäten der Fairtrade-Stadt. Sie ist die treibende Kraft hinter dem Engagement, vernetzt Akteur*innen und fördert den Dialog. Zu ihren Kernaufgaben gehören die Erfüllung der Fairtrade-Stadt-Kriterien, die Schwerpunktsetzung für den fairen Handel vor Ort, die Koordination und Organisation von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten.

Dank des gemeinsamen Engagements erhielt Remagen 2021 offiziell den Titel Fairtrade-Stadt und wurde seitdem bereits zweimal rezertifiziert.

Aktionen

Remagen lebt Fairtrade – schon heute sind zahlreiche Initiativen sichtbar:

  • Fairtrade-Kaffee in städtischen Einrichtungen: Die Verwaltung bietet regelmäßig fair gehandelten Kaffee und Tee bei Sitzungen an.
  • Schulprojekte: Schülerinnen und Schüler lernen in Workshops und Projekttagen, warum fairer Handel wichtig ist und wie sie selbst nachhaltigen Konsum fördern können.
  • Lokale Wirtschaft: Cafés, Restaurants, Einzelhändlerinnen und Einzelhändler in Remagen bieten ein wachsendes Sortiment an Fairtrade-Produkten.
  • Aktionen & Veranstaltungen: Themenwochen, Informationsstände auf Märkten und Events informieren Bürgerinnen und Bürger über fairen Handel und laden zum Mitmachen ein.

Gemeinsam für eine faire Zukunft

Remagen setzt auf die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Vereinen, Schulen, Geschäften und Bürger*innen, um Fairtrade im Alltag zu verankern. Jede Tasse Kaffee, jede Schokolade oder jeder Einkauf eines fair gehandelten Produkts ist ein kleiner Beitrag zu mehr Gerechtigkeit weltweit.

Machen auch Sie mit! Achten Sie beim Einkaufen auf das Fairtrade-Siegel und unterstützen Sie so Produzent*innen weltweit. Oder engagieren Sie sich in der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt. Gemeinsam können wir Remagen noch fairer gestalten.

Ansprechpartner*in

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