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Loonart

Loonart
Obergasse 9
53424 Remagen
 
0176 23983088
Dr. Norbert Gramer

Die Art und Weise, wie wir alle mit unserer Umwelt, uns selbst und unserem Gegenüber umgehen, ist nicht in erster Linie eine Frage der Politik, sondern eine Aufgabe für jeden einzelnen von uns.

Kunst kann dazu betragen, Wegbereiterin zu einem veränderten Bewusstsein gegenüber der Natur zu sein, indem sie von der Tagesaktualität abstrahiert, Zorn erweckt und Mitleid mit der betroffenen Kreatur erregt. Dies gelingt jedoch nur, wenn wir unsere Vereinzelung, unsere Verzellung sowie das Denken in Gewinn- und Nutzenkategorien aufgeben und die Verbindungen und gemeinsamen Wurzeln mit der natürlichen Umwelt erkennen und akzeptieren.



In der Ölmalerei spiegelt sich der Versuch wider, die Irrealität und Zergliederung der Wirklichkeit aufzuzeigen. Sie bedient sich dabei zwar teilweise einer an René Magritte, Salvador Dalí und Max Ernst angelehnten surrealen Malweise und Darstellungsmöglichkeit, bildet aber nicht nur traumhafte innerpsychische Vorgänge ab, sondern greift konkrete religiöse, politische und philosophische Themen auf und löst sich damit – letztlich auch in der Gestaltungsform - von ihren surrealistischen Vorbildern.



Die Aquarelle erfassen verschiedene Themen aus dem Bereich der Umweltzerstörung: Neben der allen Bildern gemeinsamen Thematisierung der Einengung der Lebensräume nicht nur bedrohter Tierarten, werden die Überbevölkerung, die sinnlose Jagd auf Wale sowie deren Vermarktung in Fun-Parks, Übertechnisierung und Vereinnahmung aller natürlichen Landschaften zwecks Nutzbarmachung und Ausbeutung der Ressourcen behandelt.

Bewusst wurden die Passepartouts in die Gestaltung der Bilder einbezogen, um die verheerenden Ausmaße, das Umfassende, Übergreifende der Umweltzerstörungen, die keine Grenzen kennen, darzustellen.