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Stadtrundgang
Oedingen - Stationen 50-53

 

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Pfarrkirche St. Gertrudis und Friedhofskapelle St. Gertrudis

Pfarrkirche St. Gertrudis und Friedhofskapelle St. Gertrudis

Die neugotische Kirche St. Gertrudis wurde 1908 nach Plänen des Bonner Architekten J. Stumpf errichtet. Sie trat als Pfarrkirche an die Stelle der Friedhofskapelle St. Gertrudis, ein einschiffiger Bau aus dem 13. Jahrhundert mit gut erhaltenen romanischen Fresken und einer bemerkenswerten Pieta. 

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Alte Pfarrkirche

Alte Pfarrkirche

Bis 1909 war die heutige Friedhofskapelle St Gertrudis Pfarrkirche der Dorfgemeinschaft Oedingen. Obwohl im 13. Jahrhundert erbaut wurde sie erstmals 1412 erwähnt. Sie ist der “Hl. Gertrud von Nivelles“ geweiht. 1849 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben.
Hier verbinden sich Romantik und Gotik zu einer harmonischen Einheit, mit gut erhaltenen romanischen Fresken und einer bemerkenswerten Pieta.
Sie ist auch Ruhestätte für Hermann Josef Abs, Ehrenvorsitzender der Deutschen Bank.


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Historisches Gemeindebackhaus (Backes)

Historisches Gemeindebackhaus (Backes)

Das Gemeinde-Backes diente den Oedinger Bürgern früher zur Versorgung mit dem täglichen Brot. Entsprechend einer Benutzerordnung aus 1867 konnten die Oedinger über den Eigenbedarf gebackenes Brot verkaufen. Diese gewerbliche Nutzung wurde mit einem Taler im Jahr an die Gemeindekasse abgeführt.

Die aus dem Backvorgang anfallende Asche wurde als Düngemittel verkauft und zum Unterhalt des Backes verwandt.
In der Neuzeit verlor das Backes seine Bedeutung und fand andere Nutzungen als Arrestzelle, Sportheim oder Sektbar.
Freunde der „Backes-Kultur“ restaurierten das Gebäude und bauten wieder einen Steinbackofen ein. Im Zuge der Dorferneuerung kamen weitere Umbaumaßnahmen hinzu, sodass das Backes im Jahr 2000 mit einer Feier und Segnung wieder in Betrieb genommen werden konnte.

 

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Rheinhöhenblick

Rheinhöhenblick

Im Zuge der Renaturierung der ehemaligen Stadt-/ Kreismülldeponie entstand die Erhebung „Rheinhöhenblick“. Von hier bietet sich ein großartiges Panorama mit freiem Blick über das Rheintal bis hin zum Siebengebirge mit dem Drachenfels sowie in die Eifel. Bei guter Wetterlage sogar bis zum Kölner Dom.
Am Fuß des Rheinhöhenblicks liegt die „Kaolingrube Oedingen“. Der dort im Tagebau abgebaute Rohstoff wurde früher mittels einer Seilbahn durch den Wald mehrere Kilometer hinunter bis zum Rheinufer bei Oberwinter transportiert. Im Zuge weiterer Bearbeitung wurde die Roherde gewaschen und daraus Kaolin gewonnen. Dieses dient als Grundstoff sowohl für die Herstellung von Kaolin-Porzellan als auch für verschiedenste industrielle Erzeugnisse.
Der Abbau wurde bis in die 1970er Jahre betrieben. Heute ist die „Kaolingrube Oedingen“ ein Biotop und Rückzuggebiet für Kleinststrukturen und Amphibien.