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Remagen und seine Partnerstädte

Remagen pflegt seit dem Jahr 1981 zwei Städtepartnerschaften - mit der niedersächsischen Stadt Georgsmarienhütte und der französischen Stadt Maisons-Laffitte.


Für Auskünfte in Zusammenhang mit den Partnerschaften stehen Ihnen die Mitglieder des Partnerschaftsausschusses zur Verfügung:
Sprecher: Hans Joachim Bergmann
Patrick Georgi
Agnes Menacher
Volker Thehos
Kontakt über Kurt Kleemann, k.kleemann@remagen.de 


Maisons-Laffitte (Frankreich)

Fahnentausch Maisons-Laffitte1981 wurde zwischen Remagen und Maisons-Laffitte die 1000. deutsch-französische Stadtpartnerschaft besiegelt.
Maisons-Laffitte liegt in einer Seine-Schleife 18 km nordwestlich von Paris. Im Süden geht die Stadt nahtlos in Le Mesnil-le-Roi über, im Osten wird sie durch die Seine von Sartrouville getrennt. Im Westen erstreckt sich der Forêt-de-Saint-Germain. Bürgermeister ist Jacques Myard, der auch Abgeordneter der Nationalversammlung ist. Maisons-Laffitte gehört zum Departement Yvelines in der Region Île-de-France und hat rund 23.200 Einwohner. Sie gehört zu den beliebtesten (aber auch teuersten) Wohnorten vor den Toren von Paris. Mit den Zügen der RER ist das Pariser Zentrum in knapp einer halben Stunde zu erreichen.
Das Stadtzentrum von Maisons-Laffitte ist kompakt und überschaubar. Zentrale Achse ist die Avenue de Longueil mit zahlreichen Geschäften, Cafés und Restaurants, dem Rathaus, der Bibliothek und dem Bahnhof. Unweit davon befindet sich die Markthalle, in der am Samstagvormittag der Wochenmarkt stattfindet. Nördlich schließt sich die „Parkstadt“ mit dem Schloss und dem Pferdesportzentrum an.Château Maisons-Laffitte
Das 1651 von Francois Mansart im Auftrag von René de Longueil erbaute Schloss gehört zu den „Monuments nationaux“ und gilt als ein Meisterwerk klassizistischer Architektur. 1777 wurde es vom Grafen von Artois erworben, 1818 kaufte es der Bankier Jacques Laffitte, der den Park in städtisches Bauland umwandelte. Nach ihm wurde die ehemalige Stadt Maisons-sur-Seine in Maisons-Laffitte umbenannt. 1905 ging das Schloss in nationales Eigentum über.
Maisons-Laffitte ist eines der bedeutensten Pferdesportzentren Frankreichs. Im Park gibt es zahlreiche Reitwege und auf der „Cercle de Gloire“ genannten Reitbahn, berühmt für ihre lange Gerade, finden bedeutende Rennen statt. Die Reitsporttradition geht auf den Graf von Artois zurück, der neben dem Schloss prachtvolle Pferdeställe und die Rennbahn errichten ließ.
An der Seine befindet sich, nicht nur wegen seiner verkehrsgünstigen Lage, der wohl attraktivste Campingplätze der Île-de-France. Maisons-Laffitte bietet ein hochwertiges Kulturangebot, mit Ausstellungen, Theater und Konzerten.

Les Amis de RemagenDie Partnerschaft mit Remagen wird vom Verein „Amis de Remagen“ (Freunde von Remagen) betreut. Der Verein hat ca. 100 Mitglieder und einen 12-köpfigen Vorstand. Präsident ist Pascal Lullier, Vice-Präsident Francis Milani. Der Vorstand arbeitet eng mit dem Remagener Partnerschaftsausschuss zusammen, um gemeinsame Aktivitäten, wie jährliche gegenseitige Besuche und die Vermittlung von Kontakten, zu organisieren. Zu den Vereinsaktivitäten in Maisons-Laffitte gehören aber auch Gesellschaftsabende, wie der „Soirée Carneval-Choucroute“ im Januar, ein kleiner Weihnachtsmarkt, Vorträge, Diskussionsrunden und der monatliche „Kaffeeklatsch“, bei dem nur Deutsch gesprochen werden darf.
Seitens der Stadt Maisons-Laffitte wird die Städtepartnerschaft von der Stadträtin Marie-Alice Bels betreut.

Amis de Remagen: www.amisderemagen.fr
Stadt Maisons-Laffitte und Kulturprogramm: www.maisonslaffitte.fr
Château Maisons-Laffitte: www.maisonslaffitte.net
Touristinfo: www.tourisme-maisonslaffitte.fr/


Aktuelles:
Ein Wochende bei Freunden
Reise in die französische Partnerstadt Maisons-Laffitte

Stadt Remagen - Die Stadt am RheinSeit 36 Jahren haben sie nun Tradition – die gegenseitigen Besuche von Bürgerinnen und Bürger der beiden Partnerstädte Remagen und Maisons-Laffitte. Dieses Jahr war es an den Remagenern an die Seine zu reisen
und sie erlebten vom 19. bis 21. Mai ein Wochenende der Freundschaft und Herzlichkeit gemeinsam mit den „Freunden von Remagen“.

Der Bus-Chef Manfred Nesslauer persönlich chauffierte die Remagener sicher und entspannt nach Frankreich. Volker Thehos unterhielt während der Fahrt die Mitreisenden mit einer kurzweiligen Lesung über die mittelalterliche Geschichte Frankreichs rund um Eleonora von Aquitanien und Richard Löwenherz.

Für den frühen Abend hatte dann Bürgermeister Jacques Myard und die für die Städtepartnerschaft zuständige Stadträtin Marie-Alice Bels zu einem Empfang ins Rathaus geladen. Dabei verlieh er Remagens Bürgermeister Herbert Georgi, der den Ablauf der Zeremonie sportlich nahm, die „Goldmedaille“ der Stadt Maisons-Laffitte. Nach dem obligatorischen Cocktail und dem Gruppenfoto auf der Rathaustreppe ging es dann für die „Offizielle“ auch sportlich weiter; sie waren Gast auf der Pferderennbahn bei der Ehrung von Reitställen, die sich um die „Gloire“ von Maisons-Laffitte verdient gemacht hatten. Die weiteren Remagener Gäste verbrachten den Abend zum Essen und gemütlichen Ausklang „en famille“.

Am Samstagmorgen füllte sich dann der Remagener Bus bis auf den letzten Platz zu einem Ausflug an den Unterlauf der Seine. Erstes Ziel war die von Richard Löwenherz erbaute Festung „Château Gaillard“, spektakulär von der Sonne und malerischen Wolken in Szene gesetzt, auf einem Felsen hoch über
dem Fluss. Durch die „campagne“, durch weite Felder und kleine Dörfer, ging die Fahrt dann nach Giverny, wo der Impressionist Claude Monet einen bedeutenden Teil seines Lebens verbrachte. Nach kurzen Erläuterungen durch Volker Thehos und Pascal Lullier hatte die Reiseteilnehmer die Möglichkeit, individuell und ausgiebig den üppig blühenden Garten und das alte normannische Wohnhaus zu besichtigen und durch die Teichlandschaft zu Bummeln, in der Monet seine berühmten Seerosenbilder malte.

Das gemeinsame Abendessen aller Gäste und Gastgeber fand im IBIS-Hotel statt. Remagens Bürgermeister Herbert Georgi und sein Maisons-Laffitter Amtskollege Jaques Myard betonten in ihren Ansprachen, wie wichtige abseits der großen Politik, persönliche Kontakte und Freundschaften, insbesondere zwischen Deutschen und Franzosen, für das europäische Zusammenleben sind. Pascal Lullier, Präsident der „Amis de Remagen“ und Hans-Joachim Bergmann bestätigten in Ihren Grußworten, das diese gelebte „amité“ nun schon über 3 Jahrzehnte zwischen den beiden Städten hervorragend funktioniert. Die „Amis de Remagen“ dann betonten, bzw. vertonten diese Verbundenheit mit dem neu getexteten Chanson „Chantes, la vie chantes“.

Für den Sonntagmittag hatten die „Freunde von Remagen“ einen Brunch organisiert, eine letzte Gelegenheit in lockerer Runde zu plaudern. Dabei zeigte es sich mal wieder, dass mangelnde Sprachkenntnisse kein Hinderungsgrund für eine freundschaftliche deutsch-französische Kommunikation sind. Stadträtin Marie-Alice Bels erinnerte nochmals an die erfolgreiche gemeinsame Aktion der Einrichtung von Bücherschränken mit gegenseitig ausgetauschten Telefonzellen in beiden Städten.

Der nun zwangsläufige Abschied viel schwer. So startete die Remagener Gruppe ihre Rückreise mit entsprechender Verspätung, die man aber angesichts solch großer Herzlichkeit seitens der Gastgeber gerne in Kauf nahm. Auf der, wiederum entspannten, Rückreise resümierten die Remagener Reiseteilnehmer, dass sie eine intensive und eindrucksvolle Zeit in der französischen Partnerstadt verbracht haben und das Maisons-Laffitte immer eine Reise wert ist.

Nun gilt es den Gegenbesuch der französischen Freunde im kommenden Jahr zu planen. Wer sich für die Städtepartnerschaft interessiert und aktiv dabei sein möchte, der wende sich an
Herrn Kurt Kleemann, Tel. 02642-20159, k.kleemann@remagen.de

Tour de Jumelage
456 km strampeln für die Städtepartnerschaft

Am 6. Mai um 16.30 Uhr, nur wenige Minuten nach Plan, trafen Magali Fouquet und Bernard Goudet mit ihren Fahrrädern in Remagen ein. Hinter ihnen lagen 456 km, die sie in vier Tagesetappen von Maisons-Laffitte
aus durch die Champagne, Belgien und die Eifel bewältigt hatten. Am Mittwoch Morgen um 8.00 Uhr hatten die „Amis de Remagen“ die beiden Radler vor der Marie in Maisons-Laffitte mit einem „bonne route“ verabschiedet. Für Bernard Goudet war es die dritte Fahrt zwischen den beiden Partnerstädten. Magali Fouque, Präsidentin des Fahrradclubs USML-Cyclo, machte sich zum ersten Mal auf den Weg nach Remagen. Stadt Remagen - Die Stadt am Rhein

Am Samstag Nachmittag dann wurden die beiden vor dem Remagener Rathaus von Volker Thehos und Kurt Kleemann vom Partnerschaftsausschuss mit einem Glas erfrischendem Kölsch herzlich willkommen geheißen. Die Biathlon-Rheinlandmeisterschaft rund um das Rathaus war die perfekte Szene um den beiden die gebührende Anerkennung für ihre sportliche Leistung zu zollen. Und so ließen sie es sich auch nicht nehmen, das Biathlonschießen selbst auszuprobieren.

Nach einem Abendessen „entre amis“ genossen die beiden Mansonniens dann „Rhein in Flammen“ von der Terrasse der Apollinariskirche aus. Zurück ging es dann am Sonntag Morgen mit den Zug, um noch pünktlich vor Schließung der Wahllokale wieder in Maisons-Laffitte zurück zu sein.

Ein starkes Zeichen einer tiefen Freundschaft
Deutsch-französischer Bücherschrank in Maisons-Laffitte eingeweiht

Einweihung der Bibliobox in Maisons-LaffitteÖffentliche Bücherschränke gibt es in Deutschland mittlerweile über 1500. In Frankreich - Bibliobox genannt - gibt es dagegen aktuell nur knapp 100. Vermutlich bisher einmalig für beide Länder ist das gemeinsame Bücherschrank-Projekt von Remagen mit der Partnerstadt Maisons-Laffitte. Dabei ist die Idee ganz einfach: Dort in Frankreich wird eine deutsche ausgediente deutsche Telefonzelle aufgestellt, hier bei uns in Deutschland eine französische. Diese werden zu Bücherschränken umgebaut und im Sinne der Städtepartnerschaft gestaltet. So stehen im öffentlichen Raum starke Zeichen nicht nur der deutsch-französischen Freundschaft sondern auch des gegenseitigen Kulturaustausches.

Mittlerweile sind beide "Biblio-Boxen" in Betrieb und werden von der jeweiligen Bevölkerung sehr gut frequentiert.In Remagen befindet sich der Bücherschrank auf dem Hochbeet zwischen Bahnhof und der Josefstraße und wird von der evangelischen öffentlichen Bücherei betreut. In Maisons-Laffitte steht die von Schülern der Berufsschule Jules Verne in Sartrouville umgebaute und künstlerisch gestaltete gelbe Telefonzelle gut sichtbar zwischen der Allée Remagen und Maisons-Laffittes "Prachtstraße", der Avenue de Longueil.


Georgsmarienhütte (Deutschland)

GeorgsmarienhütteVor mehr als 150 Jahren entstanden das Stahlwerk und bald darauf die Gemeinde Georgsmarienhütte. Im Jahr 1970 schlossen sich die sechs Gemeinden Georgsmarienhütte, Harderberg, Holsten-Mündrup, Holzhausen, Kloster Oesede und Oesede auf eigene Initiative zur Stadt Georgsmarienhütte zusammen. Hintergrund war der gemeinsame Wille, die heimische Wirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen. Seit Gründung der „Georgs-Marien-Hütte“ im Jahr 1856 hatten lange Zeit Eisen und Stahl das wirtschaftliche Schicksal der Altgemeinden geprägt. Im Logo der Stadt symbolisieren die Farben blau, grün und rot Luft, Landschaft und Stahl: Ein Ausdruck für Georgsmarienhütte als moderne Stadt mit guter Infrastruktur und lebendiger Geschichte.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Wirtschaftsstruktur erfolgreich gewandelt. Die Georgsmarienhütte GmbH als Nachfolgerin des Stahlwerkes produziert nun mit der innovativen Technik eines Elektrolichtbogenofens aus Schrott besonders strapazierfähigen Profilstahl. Über 2.000 Unternehmen verschiedenster Branchen schaffen rund 14.000 Arbeitsplätze, die Georgsmarienhütte auch für Einpendler aus den umliegenden Städten und Gemeinden attraktiv machen. Die Stadt und ihre ca. 32.200 Einwohner profitieren von der wirtschaftsgeographisch günstigen Lage im städtischen Verdichtungsraum Osnabrück und von der Funktion als Mittelzentrum gegenüber dem Umland. Gute Verkehrsanbindungen an einem zentralen Drehkreuz, ein dichtes Nahverkehrsnetz, lückenlose Einkaufsmöglichkeiten mit kurzen Wegen und Partnerstadtkostenlosen Parkplätzen und umfassende Bildungsangebote von sämtlichen Schulformen über eine Bildungswerkstatt, eine Kreismusikschule, eine Berufsbildungsgesellschaft bis hin zu mehreren Erwachsenenbildungsstätten tragen ihren Teil zur hohen Lebensqualität bei.

Zusätzlich bietet Georgsmarienhütte eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten: Sportliche kommen im Wald- und Panoramabad oder auf einem der Wanderwege durch den Teutoburger Wald auf ihre Kosten und für Theaterfreunde ist im Sommer eine Aufführung auf der Waldbühne in Kloster Oesede fast genauso ein Muss, wie ein Besuch im Museum Villa Stahmer oder bei den vielen anderen kulturellen Veranstaltungen im Jahreskalender. Im Winter heißt es auf dem Roten Platz vor dem Rathaus „GMHütte on Ice“, wenn die Eislaufbahn mit ihrem echten Eis die Pforten öffnet.

Besonders die Freiwillige Feuerwehr und die St. Sebastianus-Schützengesellschaft Remagen pflegen einen lebendigen Austausch mit der Partnerstadt.
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