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Umwelt

Umwelt


Hochwasser, Starkregen, Unwetter

Hochwasser, Starkregen

Die Stadt Remagen arbeitet derzeit zusammen mit Fachleuten und den Bürgern an einem örtlichen Hochwasserschutzkonzept. Das vorläufige Konzept wurde am 20.09.2018 in Unkelbach der Öffentlichkeit vorgestellt (Download als pdf-Dokument). Das Konzept wird noch in den städtischen Gremien beraten und vom Stadtrat verabschliedet.

 

Weiterführende Informationen zum Thema Hochwasser erhalten Sie insbesondere


Unwetter

Die Zunahme extremer Wetterereignisse, das plötzliche und unerwartete Auftreten gefährlicher Überflutungen an Orten, an denen damit nicht gerechnet wurde, oder plötzlich über Wohngebieten entstehende Tornados zeigen, dass die vorhandene Bauwerkssicherheit immer häufiger an ihre Grenzen stößt. Hinweise zu baulichen Vorsorgemaßnahmen und Empfehlungen zum Schutz bei starkem Unwetter bietet die Broschüre „Empfehlungen bei Unwetter“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Hinweise zum baulichen Bevölkerungsschutz bei Starkregen enthält das Faltblatt "Empfehlungen bei Sturzfluten".



Lärm, Umgebungslärm

  • Umgebungslärm

Lärmaktionsplan Straßenverkehr

Um die Beeinträchtigung durch Lärm zu reduzieren, hat die Europäische Union ein gemeinsames Konzept zur Erfassung, Bewertung und Verminderung von Umgebungslärm beschlossen. Die nationale Umsetzung erfolgte, indem das Bundesimmissionsschutzgesetz geändert wurde.

Der Lärmaktionsplan für den Straßenverkehr der Stadt Remagen wurde vom Stadtrat am 19.03.2018 beschlossen.


Lärmaktionsplan Haupteisenbahnstrecke

Zuständig für den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes ist seit dem 1. Januar 2015 das Eisenbahn-Bundesamt.

Mitte 2017 fand die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Runde 3 der Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes statt. In dieser Phase hatten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, dem Eisenbahn-Bundesamt ihre Lärmsituation vor Ort zu schildern. Die Ergebnisse hat das Eisenbahn-Bundesamt im Januar 2018 im Teil A des Lärmaktionsplans veröffentlicht. In der sich daran anschließenden zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung konnte die Öffentlichkeit dem Eisenbahn-Bundesamt eine Rückmeldung zum Verfahren selbst, zu dem Lärmaktionsplan Teil A und zu bereits vorhandenen Lärmminderungsmaßnahmen geben. Die Ergebnisse stellt das Eisenbahn-Bundesamt im Lärmaktionsplan Teil B vor. Teil A und Teil B ergeben zusammen den vollständigen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes.

Die nächste Öffentlichkeitsbeteiligung zur Runde 4 der Lärmaktionsplanung wird voraussichtlich im Jahr 2022 stattfinden.

Die Informationsseite des Eisenbahn-Bundesamt zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung finden Sie auf der Homepage des Amtes (externer Link, öffnet ein neues Fenster). Die Ergebnisse der Lärmaktionsplanung für die Haupteisenbahnstrecken können Sie auch über den Kartendienst des Eisenbahnbundesamtes einsehen (http://laermkartierung1.eisenbahn-bundesamt.de/mb3/app.php/application/eba).


Beitritt der Stadt Remagen zur Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“

Pressemitteilung vom 23.10.2018:

Die Stadt Remagen ist zur Förderung des Umweltschutzes der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ beigetreten. Bei dieser Bürgerinitiative sind inzwischen alle Kommunen auf der linken Rheinseite von Urmitz-Bahnhof bis Remagen und damit bis zur nördlichen Grenze von Rheinland-Pfalz Mitglied, um sich gemeinsam für weniger Bahnlärm im Unteren Mittelrheintal zu engagieren.

Das Mittelrheintal ist mit über 400 Zugbewegungen täglich die wichtigste Schienengüterverkehrs-Trasse Europas zwischen den „ARA“ Häfen Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen und dem Mittelmeerhafen Genua.

Der damit einhergehende Bahnlärm im Mittelrheintal ist schon jetzt unerträglich. Viele Menschen verlieren infolge des zunehmenden Schienengüterverkehrs weiter massiv an Lebensqualität, der Wert ihrer Häuser sinkt drastisch und – schlimmer noch – ihre Gesundheit ist erheblich gefährdet.

So richtig und wichtig der Wunsch einer Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene auch ist, so fehlen dafür aber leider noch immer die Voraussetzungen. Eine Güterzugtrasse zur Entlastung des engen Mittelrheintals müsste längst existieren und der bisherige Lärm- und Erschütterungsschutz für die Bahnanwohner bedarf einer dringenden Anpassung an die inzwischen rasant gestiegenen Belastungen auch für viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Remagen.

Folgt man dem Masterplan Schienengüterverkehr vom vergangenen Jahr des damaligen Bundesverkehrsministers Dobrindt, sollen die Zugzahlen deutschlandweit – also auch im Mittelrheintal - um 40 Prozent weiter ansteigen.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm Rolf Papen erklärt, dass die bald abgeschlossene Digitalisierung des Bahnbetriebs im Mittelrheintal Tag und Nacht Zugfolgen im zwei bis drei Minutenabstand ermöglicht – mit dann weiteren einschneidenden Konsequenzen, insbesondere für die Bahnanwohner, aber auch für den Fremdenverkehr in der weltweit einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft im Mittelrheintal.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Remagen entschlossen der Bürgerinitiative aus Weißenthurm, die auch anerkannte Umwelt-vereinigung in Rheinland-Pfalz ist, beizutreten.

Diesen Entschluss begründet der Bürgermeister der Stadt Remagen Björn Ingendahl wie folgt: „Die Bürgerinnen und Bürger entlang der Bahntrasse von Remagen bis Weißenthurm sind gleichermaßen vom zunehmenden Bahnverkehr betroffen. Daher war es für die Stadt Remagen nur folgerichtig, der Initiative beizutreten, denn gemeinsam sind wir stärker und lauter, um für unsere Bürgerinnen und Bürger einzutreten.“

Sowohl Björn Ingendahl als auch Rolf Papen sind sich darin einig, dass ein menschenwürdiges Leben an und mit der Bahn möglich ist, wenn konsequent und rasch seitens von Bund und Bahn gehandelt wird.

Unter dem Motto „WIR gegen Bahnlärm – gemeinsam sind wir stark“ lauten daher die wesentlichen Forderungen der Bürgerinitiative und ihrer Mitglieder:

  • Keine weitere Zunahme des Güterzugverkehrs im Mittelrheintal, solange der Lärm der Güterzüge nicht auf ein erträgliches Maß reduziert ist!
  • Begrenzung der Geschwindigkeiten der Güterzüge bei Ortsdurchfahrten auf 70 km/h!
  • Unverzügliche Fortsetzung einer Machbarkeitsuntersuchung zur Bahnlärmreduzierung auch im Unteren Mittelrheintal von Koblenz bis Bonn!
  • Durchsetzung des Gesetzes zum Verbot lauter Güterwagen ab 2020 - wenn erforderlich mit Fahrverboten und Geschwindigkeits-reduzierungen!
  • Einrichtung von Zug-Kontrollstellen insbesondere zur Messung des Lärms vorbeifahrender Züge bis Ende 2020 auch im Unteren Mittelrheintal!
  • Ertüchtigung von Alternativtrassen und Bau einer neuen Güterzugtrasse zur Entlastung des Mittelrhein- und Moseltals!




Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bürgerinitiative: wirgegenbahnlaerm.de

  • Baumschutz

Für das Gebiet der Stadt Remagen gilt eine Baumschutzsatzung. Dieser unterliegen alle wirtschaftlich nicht genutzten Bäume außerhalb des Waldes im gesamten Stadtgebiet von Remagen einschließlich der Ortsteile, und zwar insbesondere

  1. Bäume mit einem Stammumfang von mindestens 80 cm und mehr, gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden,
  2. mehrstämmige Bäume, wenn die Summe der Stammumfänge 80 cm und mehr beträgt und mindestens 1 Stamm einen Mindestumfang von 30 cm aufweist.

Es ist verboten, ohne Genehmigung geschützte Bäume zu fällen, zu beschädigen, zu zerstören oder in ihrem Aufbau wesentlich zu verändern.

Von den Verboten kann die Stadt auf begründeten Antrag hin eine Ausnahme erteilen. Entsprechende Anträge können formlos gestellt werden. Bei Rückfragen steht Ihnen gerne

zur Verfügung.



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