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Hochwasser, Starkregen, Unwetter

Hochwasservorsorgekonzept der Stadt Remagen

Die Stadt Remagen hat zusammen mit Fachleuten und der Bürgerschaft ein örtliches Hochwasservorsorgekonzept erarbeitet.

Der Stadtrat hat diesem am 26.11.2018 zugestimmt. Erste Maßnahmen hieraus befinden sich in der Umsetzung oder wurden bereits umgesetzt. In einem zweiten Schritt werden Maßnahmen zur Rückhaltung von Oberflächenwasser von einem Planungsbüro überprüft und die Ergebnisse mit den betroffenen Anliegern und Ortsbeiräten besprochen.

Weiterführende Informationen zum Thema Hochwasser erhalten Sie bei dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten:

Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten
Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge

Unwetter

Die Zunahme extremer Wetterereignisse, das plötzliche und unerwartete Auftreten gefährlicher Überflutungen an Orten, an denen damit nicht gerechnet wird, oder plötzlich über Wohngebieten entstehende Tornados zeigen, dass die vorhandene Bauwerkssicherheit immer häufiger an ihre Grenzen stößt. Hinweise zu baulichen Vorsorgemaßnahmen und Empfehlungen zum Schutz bei starkem Unwetter bieten u.a. folgende Veröffentlichungen:



Vorsorgemaßnahmen zu Starkregenereignissen in verschiedenen Stadtteilen von Remagen


Starkregen: Vorsorgemaßnahmen in der Stadt Remagen

2020 wurde das Förderprojekt „Vorsorgemaßnahmen zu Strakregenereignissen in verschiedenen Stadtteilen“ der Stadt Remagen, durch das BMU und ZUG mit dem Förderkennzeichen 67DAS186, bewilligt. Das Projekt schließt unmittelbar an das bereits vorhandene Hochwasservorsorgekonzept vom Juli 2018 an. Das Vorhaben soll einen Beitrag zum Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel“ mit Schwerpunkt „Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen (FSP 3)“ leisten. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.01.2020 bis zum 31.10.2020.

Ausgangslage

Längere Trockenperioden und temporäre, starke Niederschläge haben in den letzten Jahren zugenommen und stellen viele Kommunen vor neue Herausforderungen. Auch die verschiedenen Ortsteile in der Stadt Remagen - Remagen, Kripp, Oberwinter, Rolandseck, Rolandswerth, Unkelbach, Bandorf und Oedingen – sind unterschiedlich stark von Starkregenereignissen betroffen.
Konkret bedeutet das, dass große, abfließende Wassermassen verschiedene Schäden durch Überschwemmung verursachen. Das führt zu einer finanziellen und organisatorischen Belastung für direkt und indirekt Betroffene.

Ursachen

Hauptsächliche Ursachen für vermehrte Starkregenereignisse ist der Klimawandel. Verändertes Klima führt zu sehr trockenen Perioden und plötzlich auftretendem Starkregen. Böden werden in den Trockenperioden mit Hitze immer trockener und können somit schlechter Wasser aufnehmen zudem müssen (Fließ-)gewässer auf einmal mehr Wassermassen aufnehmen als zuvor. Dadurch kommt es zu ausufernden Gewässern und Überschwemmungen in einigen Gebieten. Hinzu kommt, dass eine Vielzahl von landwirtschaftlichen oder siedlungsbezogenen Kreuzungsbauwerke oft die Abflussleistung limitieren.

Betroffene Gebiete und Akteure

In Remagen sind sowohl Tallagen als auch Höhenlagen von Starkregen negativ beeinflusst. Tallagen leiden, durch die zahlreichen Bachläufe und natürlichen Abflusswege des Wassers, teilweise unter Überflutungen der gesamten Ortslage. Bei höher gelegenen Ortsteilen sind es die landwirtschaftlich bestellten Flächen die das Wasser in so kurzer Zeit nicht aufnehmen können und die Wassermassen in Richtung Ortslage durchlassen.
Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies zum Teil einen erheblichen finanziellen Aufwand um die Schäden die durch die Wassermassen entstanden sind zu beseitigen. Auch die Landwirte erleiden finanzielle Schäden durch fortgeschwemmte Einsaaten auf den Feldern. Die Stadt Remagen und die Feuerwehren haben einen hohen personellen Aufwand durch die Beseitigung von Schlamm und Unrat sowie den Reparaturarbeiten.

Maßnahmen

Bereits in den Vorjahren wurden diverse Maßnahmen ergriffen. Beispielsweise wurden Bachläufe ausgeweitet, Wasserrückhalte durch Erdmulden errichtet und Widerstände durch Holzpfahlreihen oder Gerölllagen eingebaut. Darüber hinaus wurde versucht, den Wasserabfluss über Straßen und Wege durch gezielten Einbau von Hochbordanlagen in darunterliegende Weideflächen abzuleiten. Renaturierungsmaßnahmen durch Höherlegung der Bachsohle dienen der Verlangsamung des Wasserabflusses und damit auch einer Rückhaltung. Weitere Maßnahmen sind jedoch nötig, um zukünftige Schäden durch Starkregen weiterhin einzudämmen.

Machbarkeitsstudie

Um der Herausforderung „Starkregen“ in der Stadt Remagen effektiv begegnen zu können werden spezielle Untersuchungen für Problembereiche bei Starkregen erstellt. Ziel der durch das BMBF und ZUG geförderten innovativen Lösungen ist die Eindämmung von Überflutungen bei Starkregenereignissen.

 Stadt Remagen  Stadt Remagen

Ansprechpartner


Stadt Remagen
Fachbereich 2 - Bauliche Infrastruktur
Fachbereichsleiter
Gisbert Bachem
02642 20140
02642 2017740
Rathaus (Nebengebäude), Bachstraße 5-7
53424 Remagen