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Museen in Remagen

 - ARP MUSEUM Bahnhof Rolandseck D GB NL F 
 Hans-Arp-Allee, Remagen-Rolandseck
 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen, 11 bis 18 Uhr -
 montags geschlossen.
 - FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen D GB NL F 
 An der Alten Rheinbrücke, Remagen
 Öffnungszeiten: 07. März bis zum 16. November täglich von 10 - 17 Uhr
 und zusätzlich Mai bis Oktober 10 - 18 Uhr
 - RÖMISCHES MUSEUM Remagen D GB NL F
 Kirchstraße 9, Remagen
 Öffnungszeiten: März bis Oktober, Mi.-So. 15-17 Uhr,
 für Gruppen nach Vereinbarung
 - Kleines Schifffahrtsmuseum D
 Nelkenweg 10, Remagen-Kripp

NEU:  Für die Museen Friedensmuseum "Brücke von Remagen" und das ARP MUSEUM gibt es nun ein Kombiticket, die Kosten hierfür sind 9,00 Euro. Die Karten sind nur in beiden Museen erhältlich.

ARP MUSEUM BAHNHOF ROLANDSECK

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen, 11 bis 18 Uhr
montags geschlossen.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck: 8 EUR, ermäßigt 5 EUR

Nur Bahnhof Rolandseck: 4 EUR, ermäßigt 2 EUR

Führungen zur aktuellen Ausstellung und zum Bahnhof Rolandseck:

Deutschsprachige Führungen bis zu 25 Personen 50 EUR.
Englischsprachige/französischsprachige Führungen bis 25 Personen 60 EUR, zusätzlich 2 EUR Eintritt pro Person.

 

Führungen im Neubau:

Deutschsprachige Führungen bis zu 25 Personen 75 EUR.
Englischsprachige/französischsprachige Führungen bis zu 25 Personen 85 EUR, zusätzlich 5 EUR Eintritt pro Person.

 
 


Einweihung und Eröffnung des Museums-Neubaus am 28.09.2007 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Kurt Beck. Ab dem 29. September 2007 ist der Museums-Neubau für die Öffentlichkeit zugänglich.

Arp die zwei MuseenDer Bahnhof Rolandseck, das klassizistische Juwel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bei Remagen, ist seit Jahrzehnten Ort für berühmte Künstler aus der ganzen Welt - für Musiker, Literaten, Maler und Bildhauer. Ursprünglich war der Bahnhof Endstation einer Privatbahn, die ab Köln verkehrte. Heute noch hält hier jede Stunde ein Nahverkehrszug sowohl in Richtung Koblenz als auch in Richtung Köln. 
 
Architektur und Geschichte 
Der Bahnhof Rolandseck von Emil Hermann Hartwich (1801-1879) wurde 1856 vollendet. Er gilt heute als bedeutendes Kulturdenkmal der rheinischen Kunstgeschichte und des frühen deutschen Eisenbahnbaus. Die umlaufenden gusseisernen Aussichtsgalerien sind markante Zeugnisse des rheinischen Eisenkunstgusses. Schlichte Formen und die ausgewogenen Proportionen der Außenarchitektur geben dem Bau Ruhe undArp Museum Vornehmheit. Die Anlage des Baukörpers mit den seitlichen Türmen sowie der Park mit den alten Kastanien- und Lindenbäumen binden den Bahnhof harmonisch in die umliegende Villenarchitektur und in die Landschaft ein. Der prächtige Festsaal des Bahnhofs war schon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts Treffpunkt der Gesellschaft und Schauplatz kultureller Ereignisse am Rhein.
Hier, wo der Reisende des vorigen Jahrhunderts von der Bahn in das Rheinschiff oder die Kutsche umstieg, sind Königin Viktoria von England, Kaiser Wilhelm II. und Reichskanzler Bismarck zu Gast gewesen. Heinrich Heine, Ludwig Uhland, Karl Simrock, die Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm sowie Friedrich Nietzsche Arp Museumkehrten ein und wurden von der rheinischen Landschaft und Sagenwelt zu Gedichten, Liedern und Märchen inspiriert.  Der junge Guillaume Apollinaire, der während der Spaziergänge auf den Terrassen des Bahnhofs Rolandseck einer jungen Engländerin, Annie Playden, seine Liebe gestand, dessen stürmisches Liebeswerben aber ungehört blieb, schrieb in Rolandseck einen Großteil seiner in Deutschland entstandenen Gedichte.
 
Der Künstlerbahnhof und sein "spiritus rector"
Nach dem II. Weltkrieg wurde der Bahnhof nicht mehr bewirtschaftet. Das Baudenkmal aus den Anfängen des Eisenbahnzeitalters war dem Verfall preisgegeben und sollte abgerissen werden. Kurz vor dem geplanten Abriss im Jahr 1964 entdeckte Johannes Skulptur vor dem BahnhofWasmuth, der im September 1997 verstorbene "spiritus rector" des Bahnhofs, das Gebäude. Voller Tatendrang erweckte er es als Kunst- und Künstlerzentrum zu neuem Leben. Sein Grundgedanke, den Bahnhof Rolandseck in einen Ort künstlerischen Schaffens zu verwandeln, wurde in Marcel Marceaus "Manifest von Rolandseck" am 15. Mai 1969 eindringlich beschworen. So hat sich der Bahnhof zu einem Zentrum der geistig-künstlerischen und gesellschaftlichen Begegnung entwickelt, zu einer Stätte des ungezwungenen Dialogs, offen für jeden Interessierten. Namen wie Martha Argerich, Svjatoslav Richter, Stefan Askenase, die Menuhins, Pinchas Zukerman, Gidon Kremer, Oskar Kokoschka, Gotthard Graubner, Günther Uecker, Bruno Goller, Hans (Jean) Arp, Wolfgang Hildesheimer, Martin Walser, Gerhard Zwerenz, Marcel Marceau und Clown Dimitri sprechen für Johannes Wasmuths Geschick als Impresario des Bahnhofs.
Nachdem die wirtschaftlichen Probleme dieser Privatinitiative immer drängender wurden, gründete das Land Rheinland-Pfalz 1973 die "Stiftung Bahnhof Rolandseck", die das Bahnhofsgebäude erwarb, die finanziellen Lasten für den Unterhalt und den Betrieb der Kultureinrichtung übernahm und damit die Zukunft des Bahnhofs auf ein solides Fundament stellte. 

Renovierungsphasen und Neubau 
In 2001 wurde mit der Renovierung und Restrukturierung des Bahnhofsgebäudes begonnen. Die Wiedereröffnung erfolgte im Herbst 2004. Im Sockelgeschoss Arp das Neuedes Bahnhofs befindet sich künftig der Eingang des ARP anklicken um zu vergrößernMUSEUMs, die erste Etage beherbergt einen Wechselausstellungsraum, im Festsaal befindet sich schon heute das Café "interieur no. 253", in den Türmen werden Arbeitsplätze für Künstler und Wissenschaftler eingerichtet.
Der neue Eingang wird in den Museumsneubau führen. Ein breiter Tunnel unter den Gleisen bildet dann die Verbindung zwischen Bahnhof und Museum. Enden wird er in einem Wechselausstellungsraum für die Gegenwartskunst. Von dort wird es einen Zugang in die Ausstellungsräume auf den Rheinhöhen geben, die dem Werk von Hans (Jean) Arp und Sophie Taeuber-Arp vorbehalten sind. 
Die Grundsteinlegung für den Museums-Neubau wurde am 23.10.2004 feierlich vollzogen. Die Eröffnung des Museums-Neubaues war am  29.09.2007.

   Aufzug im Hause
Weitere Informationen: Tel. 02228  94250
www.arpmuseum.org
nach oben ↑
bahnhof-rolandseck 35X35 kl

Ab Juli 2010 gibt es den neuen Rheintaler
mit dem Motiv des Arp Museums.






 

Ausstellungen im Arp Museum:

 

 


 

 

 

 

 












 


25. Juni – 24. Oktober 2010
Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin Neubau, OG
Wer hat die Kunst vom Sockel geholt? Dieser spannenden Frage geht erstmals die große Ausstellung »Das Fundament der Kunst. Die Skulptur und ihr Sockel seit Auguste Rodin« im Arp Museum Bahnhof Rolandseck vom 25. Juni bis zum 24. Oktober 2010 nach. Rund 80 herausragende Werke international bekannter Künstlerinnen und Künstler wie Hans Arp, Stephan Balkenhol, Anthony Caro, Mark Dion, Sylvie Fleury, Alberto Giacometti, Gilbert & George, Christian Hasucha, Zilvinas Kempinas, Via Lewandowsky, Markus Lüpertz, Heinz Mack, Piero Manzoni, A. R. Penck, Marc Quinn, Gerwald Rockenschaub, Auguste Rodin, Ulrich Rückriem, Thomas Schütte, Yinka Shonibare, Florian Slotawa, Daniel Spoerri, Jean Tinguely, Timm Ulrichs, Franz E. Walther, Erwin Wurm u.a. zeigen die vielfältige Entwick-lung des Bildhauersockels in der Moderne nicht nur im Medium der Skulptur, sondern auch in Malerei, Fotografie, Video und Performance auf.
Seit der Antike hatte der Sockel eine ausschließlich dienende Funktion. Er hielt den Betrach-ter auf Abstand, indem er das Kunstwerk in eine eigene Sphäre erhob. Erst Bildhauer wie Auguste Rodin holen die Skulptur vom Sockel und präsentieren sie auf Augenhöhe des
Betrachters. In der Folge eröffnen sich dem Unterbau in der Kunst des 20. Jahrhunderts neue und überraschende Perspektiven sowie ein facettenreiches Eigenleben.
Im Zentrum der Ausstellung stehen rund 15 Skulpturen von Hans Arp, die seinen Einfluss auf die nachfolgende Künstlergeneration deutlich vor Augen führen. Arp löst die definierte Rol-lenverteilung von ‚oben’ und ‚unten’ auf und fügt Sockel und Skulptur stets neu zusammen. Bei Alberto Giacometti und Piero Manzoni entwickelt sich der Sockel zum integralen Be-standteil des Kunstwerks oder wird sogar selbst zum Kunstobjekt.
In der Nachfolge dieser ‚Pioniere’ verselbstständigt sich der plastische Unterbau und erfährt großes künstlerisches Interesse. Dabei werden die Sockel überdimensional vergrößert oder auch ironisch verkleinert. Der Unterbau und die Skulptur werden entschieden voneinander abgesetzt oder aber vollständig verschmolzen. Der Sockel fungiert als Bühne und Aktions-raum für Kunst und Künstler wie auch als benutzbares Kunstwerk für das Publikum.
Eine eigene Werkgruppe präsentiert das hochkarätig besetzte Londoner »Fourth Plinth Pro-ject«, das auf dem Trafalgar Square mit zeitgenössischer Bildhauerei auf einem historischen Sockel die Aktualität des »Fundamentes der Kunst« im öffentlichen Raum auslotet.

Vom 18. Juni bis 2. Juli 2010 findet im Rahmen dieser Ausstellung vor dem Bonner Haupt-bahnhof immer montags bis samstags von 9 bis 11 Uhr und von 15 bis 17 Uhr die Perfor-mance »Herr Individual geht« des Berliner Künstlers Christian Hasucha statt. Dabei geht ein normal gekleideter ‚Akteur‘ auf einem 2,40 m hohen Betonsockel in zügigem Schritt-Tempo auf einem Laufband. 


30. Juli – 28. November 2010
15 Jahre Balmoral Sammlung Stipendiaten Bahnhof
Erstmals beleuchtet eine Ausstellung in diesem Umfang eines der spannendsten Themen der Bildhauerei: das vielfältige Verhältnis von Figur und Sockel in der Moderne. Seit der Antike hatte dieses »Fundament der Kunst« ausschließlich dienende Funktion. Erst Bildhauer wie Auguste Rodin holen die Skulptur vom Sockel und präsentieren sie auf Augenhöhe des Betrachters. In der Folge eröffnen sich dem »Unterbau« im 20. Jahrhundert neue und überraschende Perspektiven. Hans Arp beispielsweise spielt auf vielfältige Weise mit dem Sockel: Er löst die definierte Rollenverteilung von »oben« und »unten« auf, so dass der Sockel selbst dabei zum Kunstobjekt werden kann. Die Ausstellung, die von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museums Bahnhof Rolandseck großzügig unterstützt wird, präsentiert mehr als 50 internationale Künstlerinnen und Künstler. Der Spannungsbogen reicht von den »Pionieren« Auguste Rodin, Alberto Giacometti und Piero Manzoni, über Hans Arp, Anthony Caro und Jean Tinguely bis zu Zeitgenossen, unter ihnen Marc Dion, Markus Lüpertz, Daniel Spoerri und Erwin Wurm. In Kooperation mit den Städtischen Museen Heilbronn und dem Gerhard Marcks Haus Bremen

17. September 2010 – Januar 2011 
"Superfranzösisch"  Kunstkammer Rau II

10. Dezember 2010 – 20. März 2011
Arno Schmidt, Fotografie Bahnhof





English
Germany’s only “Museum with a Railway Connection”, which opened in 2007, poses an unusual combination of a train station building in classicistic style with the new avant-garde building by star architect Richard Meier on the hills above the Rhine. It is a unique museum complex affording a spectacular view to the Siebengebirge Hills panorama. Four floors of exhibition space provide a forum for presenting works done by the namesakes of the museum, Hans Arp and Sophie Taeuber-Arp, one of the most significant artist couples in the 20th century, as well as for showcasing internationally recognized contemporary artists. In addition to its first-rate exhibitions, the museum also offers concerts featuring renowned musicians, excellent literary events, and a wide spectrum of museum education programs.www.arpmuseum.org
Francais
Cette gare de genre classique datant de 1856 était le point extrème d’un chemin de fer privé qui circulait à partir de Cologne. Sa salle de fêtes fut dès le milieu du dernier siècle un lieu de rencontre de la société et scène de la vie culturelle. Après sa renovation, la gare et la construction nouvelle du musée, entreprise par Richard Meier sur la hauteur du Rhin, deviendront le Musée Arp de la gare de Rolandseck. Des oeuvres de Hans Arp et de Sophie Taeuber-Arp et de l’art contemporain y seront exposés.
Nederlands
Het classicistisch station Rolandseck uit het jaar 1856 was het eindpunt van een privé-spoorlijn die uit Keulen kwam. De prachtige feestzaal was reeds in de 19e eeuw het trefpunt van de elite en het schouwtoneel van de cultuurgeschiedenis aan de Rijn. Na de renovatie werd het station via een tunnel onder de sporen verbonden met het door Richard Meier ontworpen nieuwe museum op de heuvel aan de Rijn. U vindt hier werken van Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp en internationale moderne kunst, alsmede regelmatige wisseltentoonstellingen. 
Spain
Museo Arp
Hans Arp (1886 - 1966) da nombre a este museo y ocupa la planta superior del edificio nuevo con una exposición de más de 90 obras con el nombre de "La naturaleza de las cosas", tanto de su propiedad como préstamos internacionales, espacio que compartirá de ahora en adelante con Sophie Taeuber-Arp.La  planta baja del museo nuevo alberga una exposición de Anselm Kiefer (nacido en 1945) de 12 formatos grandes de "Caminos de la sabiduría mundial" que se completan con la instalación "Las mujeres de la revolución", el equivalente francés a los héroes de la Hermannsschlacht.
Horario de apertura:
Tel. +49222894250 Cerrado los lunes. Abierto de 11:00 a 18:00 h. Entrada 8 €; descuento 5 € Sólo Estación Rolandseck: 4 €, descuento 2 €
Lugar: Remagen
Contacto:
ARP MUSEUM Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen-Rolandseck  
 Tel: +49222894250






FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen 

Die Brücke heute FriedensmuseumIn den Türmen der 1916-1918 erbauten Brücke ist seit 1980 das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen untergebracht, das die Geschichte der früheren Ludendorffbrücke und des Kriegsgefangenenlagers Remagen darstellt.

Sie wurde am 07. März 1945 weltberühmt, als amerikanische Truppen hier unerwartet den Rhein überqueren konnten. Das Ende des Zweiten Weltkrieges war damit in greifbare Nähe gerückt.

Am 17. März 1945 brach die beschädigte Brücke in sich zusammen und begrub 28 US-Soldaten unter sich.



 intakte Brücke  Brücke 1945

"Da Kriege in den Köpfen der Menschen beginnen, ist es notwendig, in den Köpfen der Menschen Vorsorge für den Frieden zu treffen." (Präambel der UNESCO-Verfassung, 16.11.1945)

Das Museum wurde mit 5 Sternen ausgezeichnet.
Weitere Informationen:
www.bruecke-remagen.de   -  Tel. 02642  21863
Öffnungszeiten: 07. März bis zum 16. November  von 10 - 17 Uhr und zusätzlich Mai bis Oktober 10 - 18 Uhr, Eintritt: Erwachsene/adults 3,50 Euro, ermäßigt (Jugendl./Studenten/Behinderte - adolescents/students/handicapped persons) 1 Euro, Gruppen - groups ab 10 Personen 2 Euro, Eltern mit Kindern / parents with children 7 Euro

Der Rheintal

 

Im Verkauf: Der "Rheintaler" mit dem Motiv der "Brücke von Remagen".
Erhältlich im Friedensmuseum "Brücke von Remagen"
nach oben ↑

 



Im Museum, aber auch bei der Tourist-Information erhältlich
siehe unter Tourismus "Verkaufsartikel"

 Das Bild
DVD "Die Brücke
von Remagen (D)

 Das Bild
Bridge at Remagen
(GB)

 Das Bild
Die Gefangenenlager
auf den Rheinwiesen


English
The "Friedens Museum" (Peace Museum) was established in 1980 in the towers of the "Bridge at Remagen", built from 1916-1918. The bridge gained fame as American troops were able to cross the last remaining bridge on the Rhine in 1945. The histories of the Ludendorffbrücke (as it was called) and the Prisoner-of-War camp in Remagen are on show in the museum. The bridge collapsed 1945 killing 28 U.S.-Soldiers.
Francais
Le musée de la paix du pont de Remagen se trouve dans les tours depuis 1980. Il présente l’histoire du pont et des prisonniers ainsi que de la prise d’assaut des américains en 1945.
Nederlands
De torens van de laatste rijnbrug die tijdens de tweede wereldoorlog intact bleef bevinden zich ongeveer 700 meter stroomopwaarts langs de rijnpromenade. Daarin vindt u het Vredesmuseum "Brug van Remagen", dat u informeert over de bouw van de brug in 1916 tot 1918, de mislukte poging om haar te laten springen en de erop volgende verovering op 7 maart 1945 door Amerikaanse troepen. Hier vindt u ook een tentoonstelling met de portretten van alle winnaars van de Nobelprijs voor de vrede.
Spain
Museo de la paz "Puente de Remagen"
Documentos sobre la historia contemporánea y monumento conmemorativo de la paz en las torres del antiguo puente renano y único que permaneció intacto al finalizar la II Guerra Mundial.
Contacto:
Rheinpromenade
53424 Remagen
Tel. 02642-20187





RÖMISCHES MUSEUM REMAGEN
Geschichte des Hauses
Römisches MuseumIm 19. Jahrhundert wurden in Remagen viele Funde aus der Römerzeit geborgen. Sie wurden zunächst im Ratssaal aufbewahrt und gezeigt. Als im Jahre 1900 eine Ausgrabung weitere Fundstücke zutage förderte, entschloss man sich, eine gotische Kapelle aus dem 15. Jahrhundert zum Museum umzubauen. Während der Umbauarbeiten wurden 1903 große Säulenbasen knapp unter dem Fußboden gefunden. Sie gehörten zum Eingangsbereich der "Principia", dem Stabsgebäude des römischen Kastells. Sie sind mit ihren Fundamenten in situ erhalten und durch einen Keller zugänglich gemacht worden. Die Westfassade der Kapelle wurde mit vier großen Fenstern den Zwecken des Museumsbaues angepasst. Am 10. Mai 1905 öffnete das neue "Heimatmuseum".
Im 2. Weltkrieg wurde das Museum schwer beschädigt. Ungefähr 80% der Sammlung gingen verloren. Doch es gibt noch immer spannende Objekte, die einen Besuch lohnen. 1989 wurde das Museum mit einer neuen Ausstellung als RÖMISCHES MUSEUM REMAGEN wiedereröffnet.

Die Ausstellung
Das kleine Museum hat den Vorteil, dass der Besucher in kurzer Zeit viel über Leben und Tod in einem römischen Hilfstruppenkastell erfahren kann. Alle Ausstellungsstücke wurden in Remagen gefunden, so kann man einen Eindruck davon gewinnen, was von der römischen Kaserne und Zivilsiedlung, die drei Jahrhunderte überstanden, übrig ist, und wie die moderne Archäologie diese Überreste auswertet.
Im Keller wird der Besucher durch acht Gräber in die Begräbnissitten des 1. und 2. Jahrhunderts eingeführt. Im Erdgeschoss wird das tägliche Leben der Soldaten überwiegend durch Inschriften vorgestellt. Auf der Empore zeigen Fundstücke aus Keramik, Glas, Terrakotta und Metall Beispiele römischer Handwerkskunst.
Viele der Kleinfunde sind wertvoll für die Forschung. Sie erzählen ihre eigene Geschichte. In Remagen wurde eine ganze Anzahl von Inschriften gefunden.
SiegelEine der kleinsten ist eine der interessantesten. Sie wurde in den noch feuchten Ton eines Krugbodens geschrieben, bevor dieser getrocknet und gebrannt wurde. Die Schrift ist eine römische Kursive, die nur wenige Spezialisten lesen können: "quisquis amat / pueros sene / finem puellas / rationem sacli / no refert!"  F. Bücheler übersetzte dies 1907 frei: "Wer Knaben liebt und Mädchen ohne End, mit dessen Beutel geht es bald zu End." Er wies auf vergleichbare Graffiti in Pompeji hin. Doch vielleicht gibt es noch eine einfachere Erklärung: Möglicherweise diente der Krug als Spardose?
Von solchen Graffiti auf Wänden und Gegenständen ist die römische Schreibschrift bekannt. Auch auf den bekannten Wachstäfelchen lassen sich manchmal Texte entziffern, die mit einem Griffel hineingeritzt wurden. Es wurden auch Tintenfässer und Schreibfedern aus Stahl gefunden.

Sonderausstellung "Blick ins Magazin"
Im Jahr 2001 feierte Remagen mit zahlreichen Veranstaltungen das 2000-jährige Bestehen. Aus diesem Anlass werden die Magazinbestände als Sonderausstellung im Museum präsentiert. Der Besucher erhält mit dieser Ausstellung einen Blick hinter die Kulissen und in die wechselvolle Geschichte des kleinen Museums.

Weitere römische Funde
Nur wenige Schritte vom RÖMISCHEN MUSEUM befindet sich die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Im Kirchhof zieht das romanische Pfarrhoftor aus dem 12. Jh. mit seinen geheimnisvollen Skulpturen, die die acht Todsünden darstellen, die Blicke auf sich. Einige der Bilder, z.B. der feuerspeiende Drache, sind in wiederverwendete römische Steine, "Spolien", gemeißelt worden.
In der Eingangshalle der Kirche sind zwei römische Altäre für Jupiter (IOM) zu besichtigen, die ihm die Benefiziarier Sextus Senius Secundinus und Titus Farfenna Ianuarius gestiftet haben, als sie an die Straßenstation nach Remagen abkommandiert worden waren. Die Steine wurden 1969 beim Einbau der Heizung unter dem Boden der Kirche gefunden. Der Kirchturm steht wahrscheinlich auf den Resten eines spätantiken Festungsturms.
In der Stützmauer am Deichweg unterhalb der Kirche bieten zwei Bögen den Blick auf das spätantike Mauerwerk. Erhalten ist nur noch der Kern mit den charakteristischen Ausgleichslagen aus Ziegelplatten. Die Steine der Fassade waren wohl schon im Mittelalter Steinräubern zum Opfer gefallen. Auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus wurde Ende 2004 ein Stück der römischen Festungsmauer rekonstruiert.

Die Römer in Remagen
Noch immer gibt es keine Klarheit darüber, wann das erste römische Hilfstruppenkastell in RIGOMAGUS errichtet wurde. Keramik- und Münzfunde lassen vermuten, dass es um das Jahr 43 n.Chr. angelegt wurde, als die Truppen am Rhein umstrukturiert wurden, weil Kaiser Claudius Britannien erobern ließ.
Im Jahr 1900 wurde ein Stück Palisade ausgegraben, deren Balken neuerdings dendrochronologisch auf die Jahre zwischen 6 vor und 6 nach Christus datiert werden. Wer baute diese Palisade? Gab es ein germanisches oder gallisches Dorf? Nur weitere Ausgrabungen könnten diese Frage beantworten.
Im Kastell war eine cohors equitata, eine gemischte Infantrie- und Kavallerieeinheit mit einer Sollstärke von 500 Mann stationiert. Während des "Bataveraufstandes" 69/70 n. Chr. wurde das Kastell zerstört und später wieder aufgebaut. Einheiten aus Pannonien, Thrakien und Spanien taten Dienst in Remagen. Wahrscheinlich im ausgehenden 3. Jh. n. Chr. wurde das Kastell zu einer Festung ausgebaut. Der Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus erwähnt, dass das "Rigomagum oppidum" den Germaneneinfall von 355 unzerstört überstanden habe.
Über Remagen im 5. Jh. ist nicht viel bekannt, außer dass es dort eine christliche Gemeinde mit einer Kirche gegeben hat. 

Zum Weiterlesen: Kurt Kleemann: Das Römische Museum Remagen. Rheinische Kunststätten Heft 401. Köln 1994. ISBN 3-88094-759-7, 32 Seiten, 2,30 €.

Prospekt 1 zum Downlaod
Prospekt 2 zum Download

Weitere Informationen:
Römisches Museum, 
Kirchstraße 9,
53424 Remagen
Öffnungszeiten:  März bis Oktober, Mi.-So. 15-17 Uhr, für Gruppen nach Vereinbarung
Telefon: 02642  20159, Mail: k.kleemann@remagen.de
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English
Exhibits from an old Roman fort "Rigomagus" are displayed in an old church and include coins and burial tokens from the 1st to 4th centuries A.D.. The finds give a fascinating insight into life in Roman times.
Francais
Des morceaux de fouilles archéologiques de  la fortification de Rigomagus sont exposées dans l’ancienne chapelle. Des inscriptions, des tombes et des pièces donnent un aperçu de la vie des soldats romains au bord du Rhin.
Nederlands
In het Romeins Museum, de voormalige Knechtstedener kapel uit de 15e eeuw, worden kunstwerken uit de historische "Rigomagus" tentoongesteld. In de kelder van het museum zijn de funderingen van een zuilengang van het voormalig Romeinse fort bewaard. De reproductie van een wapenschild boven de ingang herinnert aan het vroegere gotische raadhuis van 1539 




KLEINES SCHIFFFAHRTSMUSEUM

Seltene Exponate sind nach originalen Bauplänen nachgebaut (u.a. Seenotrettungskreuzer)

Weitere Informationen:
Nelkenweg 10, Remagen-Kripp
Öffnungszeiten: nach tel. Absprache Sa. 10-12 Uhr
Telefon: 02642  5498
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