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REMAGEN Kripp - Oberwinter - Bandorf - Rolandseck - Rolandswerth - Unkelbach - Oedingen
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1 Rathaus - (Bachstraße) |
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Das klassizistische Rathaus wurde 1835 als Schul- und Stadthaus erbaut. Auf dem Rathausplatz steht der Marienbrunnen von 1862, der bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wasserversorgung der Stadt sicherte.
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2 Römisches Museum - (Kirchstraße) |
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In der ehemaligen Kapelle (15. Jh.) werden Fundstücke aus dem römischen Kastell "Rigomagus" (1.-4.Jh.n.Chr.) präsentiert. Inschriften, Grabbeigaben und Münzen geben einen spannenden Einblick in Leben und Tod römischer Soldaten am Rhein. Im Keller sind die Fundamente eines Säulenganges aus dem 2.Jh.n.Chr. erhalten. Die Nachbildung einer gotischen Wappentafel über dem Eingang erinnert an das frühere Remagener Rathaus von 1539, das 1810 abgerissen wurde. mehr >>
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3 Pfarrkirche St. Peter und Paul - (Kirchstraße)  |
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Die ältesten Teile der Kirche stammen nach der lateinischen Weihe-Inschrift am Chor aus dem Jahre 1248. Nach Plänen von Clemens Pickel wurde sie 1900-1903 in neoromanischem Stil erweitert. Schon im 5. oder 6. Jh. hatte es innerhalb der Mauern des Römerkastells Rigomagus eine christliche Kirche gegeben. Ein Teil der Kirchhofsmauer besteht aus dem Kern der spätrömischen Festungsmauer. Davor sind Grabplatten des 17. und 18. Jh. aufgestellt. In der alten Pfarrkirche - heute Taufkapelle - sind Fresken und Figurenkapitelle aus dem 13. Jh., das gotische Sakramentshäuschen sowie das Gewölbe mit den Schlusssteinen aus der Zeit um 1500 bemerkenswerte Zeugnisse mittelalterlicher Kunst. Im neuen Teil der Kirche wurde der Altar aus dem 13. Jh. wiederhergestellt, vor dem der Erbauer der Kirche, Pfarrer Richard, nach einer Inschrift auf dem Rand der Altarplatte begraben worden war. Zur Ausstattung gehört weiterhin ein spätgotisches Heiliges Grab in der Eingangshalle, ein Vesperbild aus dem 16. Jh. sowie barocke Holzfiguren der Apostel Petrus und Paulus . Nicht mehr in Gebrauch befindliche Reste der Ausstattung des frühen 20. Jhs. sind in der Krypta von 1903 zu besichtigen. Das sogenannte romanische Pfarrhoftor aus dem 12. Jahrhundert zeigt geheimnisvolle Skulpturen, die Alexanders Luftreise, Samsons Kampf mit dem Löwen und die Todsünden darstellen.
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4 Apollinariskeller (Deichweg) |
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Otto Caracciola (1815-1886) begründete 1845 das renommierte Hotel „Fürstenberg“ auf der Rheinpromenade. Daneben führte er eine große Weinhandlung. Für diese ließ er einen großen Weinkeller erbauen. In der letzten Ausbaustufe von 1886 ist der Apollinariskeller 1.000 qm groß und fasste bis zu 3 Mio. Liter Weine aus aller Welt. Er ist damit ein wichtiges Baudenkmal aus dem ausgehenden 19. Jh., das 1968 bis 1972 als Kellerlokal nochmals zu kurzem Ruhm gelangte und heute auf eine neue Nutzung wartet.
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5 Caracciola-Denkmal - (Deichweg)  |
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Neben dem Wohnhaus "Deichweg 8" zur Rheinpromenade hin steht ein Denkmal für den in Remagen geborenen Rennfahrer -dreimal Europameister- Rudolf Caracciola (1901-1959), das zu seinem 100. Geburtstag enthüllt wurde. Seine legendären Siege mit dem "Silberpfeil" sind eng verbunden mit der "Grünen Hölle", dem Nürburgring in der nahen Eifel. Die Familie war Eigentümerin des Hotels Fürstenberg. Sein Lebenslauf als pdf zum download.
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6 Rheinpromenade -  |
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Von der Rheinpromenade hat man einen fantastischen Ausblick rheinabwärts in Richtung Oberwinter auf Schloss Marienfels, Schloß Ernich (ehem. Residenz des französischen Botschafters) und das Siebengebirge. Sehenswert sind auch die schönen Villen am Rhein, die in der Anfangszeit des Rheintourismus im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Rheinaufwärts auf der anderen Rheinseite blickt man auf das Felsmassiv der Erpeler Ley.
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7 Friedenskirche - (Marktstraße)  |
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Erster Kirchenbau der seit 1585 bestehenden Evangelischen Gemeinde. Die von Baurat Cuno erbaute neugotische Kirche wurde am 18. Juni 1872 eingeweiht. Sie ist in kleinerem Maßstab einer gotischen Hallenkirche nachempfunden. Im 2. Weltkrieg wurde sie durch Bombenangriffe schwer beschädigt, was zum Einsturz des Turms im Jahr 1947 führte. Zum Reformationsfest fand 1950 wieder der erste Gottesdienst in der Friedenskirche statt. Glanzstück des Kirchenraumes sind die 1972 eingesetzten Fenster in tiefblau und rot.
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8 Martinsbrunnen -  |
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Der Martinsbrunnen stellt plastisch dar, was nach dem Remagener Martins-Lied im St. Martins-Feuer alles verbrannt wird. Körbe, Strohbündel und sogar ein altes Kanapee. Die Tradition des Martinsfestes reicht in Remagen weit zurück. Jedes Jahr wird das Fest Anfang November u.a. mit einem großen Martinszug gefeiert. Prospekt 1 zum download Prospekt 2 zum download
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9 Bahnhof - (Maisons-Laffitte-Platz) |
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Im Januar 1858 wurde der Bahnbetrieb Köln-Remagen aufgenommen. Das klassizistische Stationsgebäudewurde in den Jahren 1859/60 erbaut und 1885 um eine eiserne Vorhalle ergänzt, die vom Bonner Bahnhof ab- und in Remagen wieder aufgebaut wurde. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde von der Deutschen Bahn zum 125-jährigen Jubiläum 1985 renoviert. Der "Maisons-Laffitte-Platz" vor dem Bahnhof ist nach der französischen Partnerstadt Remagens benannt. |
10 Drususstrasse -  |
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Die Häuser an der Drususstraße besitzen eine Vielzahl ansehnlicher Jugendstil-Fassaden.
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13 Obelisk - |
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Der Obelisk stand ursprünglich unterhalb des Marienfelsens an der Straße nach Oberwinter. Er wurde im Jahre 1775 durch den Hofbaumeister Ignatz Kees errichtet. Seine lateinische Inschrift erinnert an einen römischen Meilenstein, errichtet im Jahre 162 unten den Kaisern Marc Aurel und Lucius Verus, der gefunden wurde, als man die Straße 1768 wiederherstellt und erweiterte.
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14 Kapelle St. Maria im Lee |
Die seit dem 16. Jahrhundert in mehreren Schreibweisen bezeugte Bezeichnung weist, abgeleitet vom mittelhochdeutschen „lê“ (Hügel, Abhang), auf ansteigendes Gelände, vor allem aber Grabhügel hin. Im Urkataster von 1828 ist an der Stelle, an der heute die Kapelle steht, ein unmittelbar an der Landstrasse Köln – Koblenz gelegener Bildstock verzeichnet. Aufgrund des Massstabes der Karte kann es sich nicht um ein Gebäude handeln. Eine Kapelle hat hier 1828 also nicht bestanden. Vielleicht bezeichnet die Eintragung das bis heute erhaltene fast 2 Meter hohe Steinkreuz von 1737.
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15 Apollinariskirche - (Am Apollinarisberg)  |
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Die Apollinariskirche wurde 1839-1842 vom Kölner Dombaumeister Ernst-Friedrich Zwirner im Auftrag des Graf Egon von Fürstenberg-Stammheim an Stelle der mittelalterlichen Martinskirche erbaut . Die Weihe der Kirche war am 24.März 1857. Die Fresken im Inneren der neugotischen Kirche stammen von Mitgliedern der Künstlergruppe der "Nazarener". Drei Bildzyklen zeigen das Leben Jesu, das Leben Mariens und die Taten des Bischofs von Ravenna. In der Krypta befindet sich die silberne Reliquienbüste des heiligen Apollinaris, die in jedem Jahr zur Wallfahrtszeit Ende Juli aus dem Sarkophag erhoben wird. Von der Statue des hl. Franziskus (oberhalb der Kirche) aus genießt man einen schönen Blick über Remagen und das romantische Rheintal.
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16 Brücke von Remagen - (An der Alten Rheinbrücke) |
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NEU: Für die Museen Friedensmuseum "Brücke von Remagen" und das ARP MUSEUM gibt es nun ein Kombiticket, die Kosten hierfür sind 9,00 Euro. Die Karten sind nur in beiden Museen erhältlich. In den Türmen der 1916-1918 erbauten Brücke ist seit 1980 das Friedensmuseum "Brücke von Remagen" untergebracht, das die Geschichte der früheren Ludendorffbrücke und des Kriegsgefangenenlagers "Goldene Meile" darstellt. Sie wurde am 07. März 1945 weltberühmt, als amerikanische Truppen hier unerwartet den Rhein überqueren konnten. Das Ende des Zweiten Weltkrieges war damit in greifbare Nähe gerückt. Am 17. März 1945 brach die beschädigte Brücke in sich zusammen und begrub 30 US-Soldaten unter sich. Das Museum wurde mit 5 Sternen ausgezeichnet. mehr>>
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vom 07. März bis November geöffnet, 10 - 17 Uhr (Mai - Okt. bis 18 Uhr)
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17 Kapelle Schwarze Madonna - (Goethestraße)  |
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Die Kapelle der "Schwarzen Madonna" erinnert an das amerikanische Kriegsgefangenenlager, in dem zwischen April und Juli 1945 mehr als 300.000 deutsche Soldaten unter freiem Himmel und elenden Bedingungen festgehalten wurden. Die Figur der Schwarzen Madonna modellierte der Künstler Adolf Wamper im Lager und übergab sie dem Pfarrer von Kripp. 1987 wurde zum Gedenken an die Opfer die aus Spenden finanzierte Kapelle erbaut. |
18 RheinAhrCampus Remagen -(Südallee)  |
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Der RheinAhrCampus Remagen ist eine moderne Hochschule und wurde als einer von drei Standorten der Fachhochschule Koblenz im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleichs 1998 gegründet. Die starke Praxisorientierung und die Spezialisierungsmöglichkeiten des Studiums sowie die Vermittlung fächerübergreifender Kenntnisse bereiten die Studierenden optimal auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vor. Sie können zwischen betriebswirtschaftlichen, mathematischen und technischen Bachelor- und Master-Studiengängen wählen. Für Berufstätige mit erster Berufserfahrung wird außerdem das berufsbegleitende MBA-Fernstudienprogramm mit acht Spezialisierungsrichtungen angeboten. Die Atmosphäre am Campus ist sehr familiär. Mensa, Audimax und Rechenzentrum gruppieren sich um den zentralen Innenhof. Glanzlicht des Komplexes ist die Bibliotheksrotunde mit Blick auf den Rhein. Entspannung vom Lehrbetrieb finden Studierende in der Recreation-Area im Außenbereich. Ein Beach-Volleyballfeld und weitere Sportanlagen befinden sich ebenfalls unmittelbar am Campus.Der Bereich Sprachen/Internationales ist u.a. für den internationalen Austausch zuständig und betreut die Studierenden, die von Partnerhochschulen in aller Welt nach Remagen kommen
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Kripp
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20 Alte Pumpe - (Mittelstraße/Quellenstraße)  |
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Der Ortsteil Kripp ist der jüngste Stadtteil von Remagen. Auch wenn Kripp 1474 bereits urkundlich erwähnt wurde, als im burgundischen Krieg kaiserliche Truppen die gegenüberliegende Stadt Linz beobachteten, erfolgte die Besiedlung mit dem ersten Hausbau erst im Jahr 1705. Bis zum Bau des Wasserturms 1904 und der Wasserleitung holte die Kripper Bevölkerung ihr Wasser an solchen Pumpen, von denen es mehrere im Ort gab. Diese Pumpe ist die letzte erhaltene.
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21 Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk - (Quellenstraße) |
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Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk wurde 1903 eingeweiht. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1760, das Standbild des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1725.

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22 Hochwassernotkapelle - (Quellenstraße)  |
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Kripp wird wegen seiner direkten Rheinlage immer wieder von dem Rheinhochwasser besonders betroffen. Die 1845 bis 1849 erbaute Hochwasserkapelle diente im 19 Jh. der Unterbringung des Allerheiligsten bei Hochwasser. Sie wurde mit viel Eigeninitiative der Kripper Bürger restauriert.
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23 Ahrmündung - |
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Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die letzte natürliche Mündung eines Rhein-Nebenflusses. Das Gebiet steht unter Naturschutz und bietet einer vielfältigen Flora und Fauna Heimat. Neben Reihern haben sich hier auch wieder Kormorane eingefunden. Über eine Brücke führt der Fuß- und Fahrradweg in Richtung Ahrtal und Koblenz.
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24 Rheinufer Kripp -  |
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Von der Rheinpromenade aus genießt man einen schönen Blick auf die gegenüberliegende Stadt Linz, zu der schon einige Jahrhunderte vor der eigentlichen Besiedlung Kripps (Anfang 18 Jh.) Fährverbindungen existierten. Am Kripper Rheinufer standen damals Futterkrippen für die Pferde der Treidelschifffahrt, die über den Treidelpfad am Ufer schwer beladene Schiffe rheinaufwärts zogen. Auf diese Futterkrippen ist wahrscheinlich der Ortsname "Kripp" zurückzuführen.
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Oberwinter nach oben ↑
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30 Haus Wirtz - (Am Yachthafen)  |
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Ehemals Gasthaus zum Anker, später Wohnhaus des Sanitätsrats Wirtz. Im Scheitelstein des Rundbogens der überbauten Tordurchfahrt sieht man einen Anker und die Jahreszahl 1781. Auf dem Balken des Gassenüberbaus eine Hochwassermarke aus dem Jahr 1784. Von der Hauptstraße aus lohnt sich ein Blick in das schmale Holundergässchen.
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31 Pumpe, Haus Zettelmeier - (Hauptstraße)  |
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"De ahl Pomp", die alte Pumpe von 1780, ist eines der Wahrzeichen von Oberwinter. Die Erbauer folgten den Regeln der Triangologie (Dreiecksmessung) und erreichten so die harmonische Form. Der seitliche Wasseraustritt ist als Reliefmaske gestaltet. Das benachbarte "Zettelmeiersche Haus", vermutlich aus dem Jahr 1673, hat ein auf gezackten Streben vorgekragtes Obergeschoss. Vor der vermutlich ältesten, geteilten Haustüre von Oberwinter befindet sich zwischen Steinpfosten ein dreistufiges Treppchen.
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32 Evangelische Kirche, altes Pfarrhaus - (Am Yachthafen) |
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Erbaut in den Jahren 1721/22 nach Plänen des Baumeisters Adam. Rechteckiger Saalbau, nach reformierter Art äußerst einfach gehalten ist. An der Straße das ehemalige Pfarrhaus mit Inschrift im Rundbogen der Toreinfahrt. Diese bildete den Zugang zur Kirche, da evangelische Gotteshäuser nicht direkt an einer Landstraße liegen durften
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33 Altes Rathaus-(Hauptstraße) |
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Erbaut 1841 als Schulgebäude anstelle des sogenannten Bürgerhauses. Nach dem Bau einer neuen Schule diente es von 1896 bis zur Kommunalreform 1969 als Rathaus der Gemeinde Oberwinter. Der drohende Abriss des Hauses konnte 1986 durch die Gründung der Vereinigung Rathaus Oberwinter und Archiv e.V. verhindert werden.
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34 Haus Schwanen - |
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Das Haus von 1671 hat am Oberstock ein reich geschmücktes Fachwerk und ein vorkragendes Zwerchhaus. Eine Inschriftentafel nennt die Namen der Erbauer.
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35 Katholische Pfarrkirche "St. Laurentius" - (Am Yachthafen) |
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Ältester erhaltener Bauteil der 1131 erstmals genannten Kirche ist der spätgotische, polygonal gebrochene Chor mit eingezogenen Strebepfeilern und reichem Sterngewölbe. Das heutige Kirchenschiff wurde nach Plänen des Architekten Statz 1865/66 angebaut.
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36 Hafen Oberwinter - (Am Yachthafen)  |
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Der 1936 mit der B 9 gebaute "Rastplatz Siebengebirgsblick" am Rheinpegel Oberwinter ist der Zugang zum Hafendamm und zur Anlegestelle der Ausflugsschiffe. Der Hafen Oberwinter wurde 1891 als Schutzhafen für die Rheinschiffe bei Eisgang und Hochwasser gebaut und dient heute als privater Freizeithafen den Besitzern von Motoryachten. Vom Hafendamm hat man einen herrlich Weitblick auf den Rhein, den Hafen, Oberwinter und das Siebengebirge.
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37 Fritzeburg -  |
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Der Name geht auf Fritz Gütgemann zurück, dem das Haus Ende des 19. Jh. gehörte. Im Kern stammt der malerische Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert. Der Torbogen über der Gasse ist Teil der alten Ortsbefestigung.
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Bandorf
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40 Zehnthof - |
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Der Burgturm des Zehnthofs stand vermutlich auf römischen Grundmauern. In dem Burgturm wohnte einst, 1276 erstmals erwähnte, für etwa 100 Jahre die Familie des Ritters Reinoldus von Baggerdrop. Das historische Gebäude wurde 1973 aufwendig renoviert und bildet heute den geschichtlichen Mittelpunkt des Ortes.
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Unkelbach
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50 Fachwerk-Ensemble/Pfarrkirche St. Remigius - |
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Sehenswertes Fachwerk-Ensemble am Unkelbach sowie die Pfarrkirche St. Remigius mit bemerkenswerten Holzplastiken, insbesondere die um 1250 von einer Kölner Kunstwerkstatt geschnitzte thronende Muttergottes und das Pestkreuz aus dem Jahre 1660 im Chor der Kirche. Die beiden Prangeisen an der alten Mädchenschule zeugen, wie die alten Grabsteine an der Friedhofskapelle, von der ehemaligen Gerichtsbarkeit und Schöffentätigkeit in Unkelbach.
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Oedingen
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60 Pfarrkirche St. Gertrudis und Friedhofskapelle St. Gertrudis - |
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Die neugotische Kirche St. Gertrudis wurde 1908 nach Plänen des Bonner Architekten J. Stumpf errichtet. Sie trat als Pfarrkirche an die Stelle der Friedhofskapelle St. Gertrudis, ein einschiffiger Bau aus dem 13. Jahrhundert mit gut erhaltenen romanischen Fresken und einer bemerkenswerten Pieta.
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Rolandseck
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70 ARP MUSEUM Bahnhof Rolandseck - (Hans-Arp-Allee)  |
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NEU: Für die Museen Friedensmuseum "Brücke von Remagen" und das ARP MUSEUM gibt es nun ein Kombiticket, die Kosten hierfgür sind 9,00 Euro. Die Karten sind nur in beiden Museen erhältlich. Deutsch
Bahnhof, Bergwerk, Burg - das sind die drei großen "B" des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.
Vor der eindrucksvollen Kulisse des Siebengebirges bilden der alte klassizistische Künstlerbahnhof aus dem Jahre 1856 und der Neubau des New Yorker Architekten Richard Meier eine facettenreiche Architektur mit spannenden Ein- und Ausblicken in die Natur und in die Kunst von Hans Arp, dem großen Dadaisten und Surrealisten an der Seite von Max Ernst und anderen. mehr >> Weitere Informationen: www.arpmuseum.org
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71 Wildpark Rolandseck - (Am Kasselbach) |
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Im Wildpark mit seinen großen Freigehegen (Rotwild, Muffelwild, Damwild, Ziegen u.a.) lohnt sich ein längerer Aufenthalt. Rundwege führen durch den Wald und an großzügigen Wild-Freigehegen vorbei. Öffnungszeiten: Mrz.- Nov. Mi-So. 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr) Eintritt: Erw. 3 Euro, Kinder bis 13 J. 2 Euro, Schüler/Studenten 2,50 Euro. www.wildpark-rolandseck.de
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Rolandswerth
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80 Rolandsbogen/Freiligrath-Denkmal - |
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Der Rolandsbogen ist der letzte Fensterbogen der Ruine einer mittelalterlichen Burg. Nach seinem Einsturz 1839 sah es der Romantiker Ferdinand Freiligrath als seine Pflicht an, das Erbe zu bewahren und rief zu Spenden auf, um den Bogen wieder aufzubauen. Ihm ist ein Denkmal gewidmet , das auf halbem Weg zum Rolandsbogen steht. Der Besucher schaut geradewegs auf die Ruine des Drachenfelses und die Insel Nonnenwerth mit Kloster St. Clemens, in dem der Sage nach die Verlobte des Ritters lebte. Der Aufstieg vom Parkplatz aus dauert ca. 30 Minuten. www.rolandsbogen.de Sperrzeiten der Anfahrt: Sa./So. u. feiertags von 8.00 - 18.00 Uhr Anfahrtsskizze zum download (81 KB)
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81 Insel Nonnenwerth mit Kloster St. Clemens- |
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1126 wurde von Erzbischof Friedrich ein Kloster auf der Rheininsel gegründet. Das barocke Klostergebäude wurde 1773-75 nach Plänen des Architekten Nikolaus Lauxen errichtet. Seit 1854 beherbergt das Kloster Franziskanerinnen, die bis heute ein privates Gymnasium auf der Insel unterhalten.
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82 Hentzenpark/Geheime Gärten Rolandswerth - |
www.geheime-gaerten-rolandswerth.de
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